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Leserbrief

Bodenlose Frechheit

Donat Negele, Dorfstrasse 42, Triesen | 20. November 2020

«Wir haben keinen gesetzlichen Auftrag, in Triesen eine (Post-)Filiale zu betreiben»: So zitierte das «Liechtensteiner Volksblatt» die Äusserung des Geschäftsführers der Liechtensteinischen Post AG, welche dieser anlässlich des Informationsabends zum beabsichtigten Standortwechsel der Post in Triesen machte. Unglaubliche Arroganz eines Delegierten der Post und einer Person, die letztendlich dem Ministerium für Infrastruktur unterstellt ist.
• Triesner/-innen: Wacht auf und hinterfragt um Himmels Willen die Versprechungen einer Person/Institution, die an einer Informationsveranstaltung mit einer derartigen Aussage daherkommt. Setzt euch für den Erhalt unserer Post am bisherigen Standort ein. Denn Neuerungen und erforderliche Anpassungen der Dienstleitungen lassen sich auch in diesem bestens gelegenen und gut erhaltenen Gebäude umsetzen!
• Ministerium für Infrastruktur: Wenn schon angestrebt wird, dass Liechtenstein das «bestverwaltete Land» werden soll, dann setzt euch dafür ein, dass die Postkunden in der drittgrössten Gemeinde Liechtensteins auch künftig ihre Postgeschäfte nicht neben dem Verkauf von einem Pack «Hörnli» tätigen müssen.

Donat Negele,
Dorfstrasse 42, Triesen

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