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Leserbrief

Lieber Klaus

Anton Eberle, Stefanie Eberle-Sele, Bodastrasse 41, Triesenberg | 8. Oktober 2020

Vielen Dank für Deinen Einsatz beim Thema Dorfzentrumsentwicklung. Du hast weder den Aufwand noch die persönlichen Anfeindungen gescheut, die so ein Engagement unweigerlich mit sich bringen.
Leider ist es so, dass die grösste Angst der «Bärger» Bevölkerung darin besteht, wegen kritischer Voten durch andere sanktioniert zu werden. Man fürchtet sich vor der Ächtung oder davor, dass man keine (Gemeinde-)Aufträge mehr bekommt oder dass andere Familienmitglieder darunter leiden werden. Am Samstag im «Dorfcafé» war weder Platz für eine Diskussion über das kostenintensive Vorprojekt noch für kreative Gedanken. Wieso wurde beispielsweise nie in Betracht gezogen, den «Denner» im gemeindeeigenen, ebenerdigen Gebäude «Kulm» unterzubringen? Die Räumlichkeiten des derzeitigen Ladenlokals könnten dann für Arztpraxen etc. genutzt werden. Anstatt einen grossen zubetonierten Dorfplatz mit Blick auf den Schornstein des Vereinshauses, einem neuen «Kopfgebäude» und einem unterirdischen Ladenlokal zu planen, hätten wir es begrüsst, wenn die bestehenden Bauten des Gemeindezentrums gewinnbringend umgenutzt und optimiert werden. Mit Millionen planen, die man nicht hat, mag ein schöner Zeitvertreib sein. Solange aber von den Gemeindeverantwortlichen nicht dargelegt wird, wie dies ohne Steuererhöhung oder Abstriche in anderen Bereichen finanziert werden kann, ist der hier betriebene Aufwand reine Zeit- und Steuergeldverschwendung.

Anton Eberle, Stefanie Eberle-Sele, Bodastrasse 41, Triesenberg

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