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Leserbrief

Falsch? – Richtig? – Wichtig!

Sigi Scherrer, Landstrasse 79, Vaduz | 3. Oktober 2020

Im «Focus» («Liechtensteiner Vaterland» vom 2. Oktober 2020, S. 12) be-werten Bruno Knellwolf und Sabine Kuster die Thesen des Professors Dr. Sucharit Bhakdi zum Thema SARS-CoV-2 in einem sogenannten Faktencheck mit einer simplen grafischen Gestaltung von richtig bis falsch. Das mag Mainstream oder gar ihre persönliche Meinung sein, mit Wissenschaft hat die Beurteilung so viel wie gar nichts zu tun. Möge der Leser mal einen Faktencheck machen und dann entscheiden, was richtig, was falsch ist. In einem Strategiepapier, das zu Beginn der (Pseudo-)Krise vom Deutschen Innenministerium (BMI) herausgegeben wurde, findet sich zu Beginn folgende Passage: «Das pandemische COVID-19-Virus ist für die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland und Europa die grösste Herausforderung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Blick auf die Daten aus Asien und die Meldungen aus europäischen Nachbarländern zeigen, dass eine Unterschätzung der Grössenordnung dieser Herausforderung zu immensen, irreversiblen Schäden führen wird. Die meisten Virologen, Epidemiologien, Mediziner, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler beantworten die Frage Was passiert, wenn nichts getan wird? mit einem Worst-Case-Szenario von über einer Million Toten im Jahre 2020 – für Deutschland allein. Ein Expertenteam von RKI, RWI, IW, SWP, Universität Bonn/University of Nottingham Ningbo China, Universität Lausanne und Universität Kassel bestätigt diese Zahlen mit einem für Deutschland entwickelten Gesamtmodell».
Im Leitartikel der «NZZ» vom 19. September 2020 («Ein Scheitern muss möglich sein») weist die Biologin und Wissenschaftsjournalistin Lena Stallmach darauf hin, dass «Vier von fünf Infizierten (…) keine bis leichte Symptome» entwickeln. Im Gegensatz zur These des BMI beruht die Aussage von Lena Stallmacher auf Zahlen und nicht auf Hypothesen. Unverständlich also, weshalb die Bevölkerungen nach wie vor mit Larvenpflicht, Abstandhalten usw. eingeschränkt werden, wenn es sich bei COVID-19 offensichtlich um nichts anderes als eine leichte Infektion handelt. Und was wäre für jede(n) Einzelne(n) angesichts dessen wichtig, sehr wichtig? Nein, keine Impfung, sondern die Stärkung des Immunsystems, das mit solchen Viren – wie gesehen – mit dem COVID-19-Virus kurzen Prozess macht.

Sigi Scherrer,
Landstrasse 79, Vaduz

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