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Leserbrief

«Argumente sprechen für eine klare Ablehnung»

Oswald Schädler, Hegastrasse 35, Triesenberg | 14. August 2020

Herr Dr. Wanger verdient für die Übernahme der Gegenposition bei der Abstimmung um die doppelte Staatsbürgerschaft die Anerkennung und den Dank. Die von ihm aufgeführten sieben Hauptargumente gegen die doppelte Staatsbürgerschaft sprechen für eine klare Ablehnung.
In diesem Zusammenhang ist auch ein Artikel von Günther Meier, erschienen in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 12. ds. erwähnenswert: «Die Differenzierung zwischen Schweizer und EWR-Staatsbürgern sowie Ausländern anderer Staaten begründen Regierung und Parlament mit dem vergleichbaren ökonomischen, rechtlichen und kulturellen Hintergrund in den europäischen Ländern. Damit könne von einer bestehenden erhöhten Integrationsleistung und Assimilierung ausgegangen werden. Ob diese Differenzierung auch bei einer Beschwerde eines Drittstaatsangehörigen beim Staatsgerichtshof standhalten würde, darüber macht sich die Regierung keine Illusionen. Sollte eine Klage erfolgreich sein, müsste wohl die Zulässigkeit der doppelten Staatsbürgerschaft für alle ohne Ausnahme eingeführt werden.»
Sollte die Vorlage angenommen werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Drittstaatsangehörige die doppelte Staatsbürgerschaft erlangen können. Die Freie Liste wartet nur darauf.

Oswald Schädler,
Hegastrasse 35, Triesenberg

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