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Leserbrief

Nachteile des Konzepts sind offensichtlich

Beat Kranz, Feldkircherstrasse 35. Nendeln | 13. August 2020

Da direkt auf der derzeitigen Strecke Eschen-Nendeln ein Bahnhof in der Grössenordnung von 10 000 000 Schweizer Franken geplant ist, soll die bestehende Strasse geschlossen und durch eine Bahnunterführung nördlich von Nendeln ersetzt werden. Wegen dieser Bahnunterführung muss die bestehende Feldkircherstrasse kurz nach dem Hagen-Haus in Richtung Schaanwald um circa vier Meter abgesenkt werden, was auf der Waldseite eine Stützmauer von circa sieben Metern erforderlich macht. Sind sich die verantwortlichen Verkehrsplaner wirklich bewusst, welch gewaltiger finanzieller und umweltzerstörender Aufwand betrieben wird, um die Bahnschienen zu überqueren? Sind die durch die S-Bahn und deren Nebenschauplätze wie Strassenverlegungen, Unterführungen, etc. verursachten und gravierenden landschaftlichen Einschnitte mitten in unserer Wohngegend wirklich ein Fortschritt oder eine Vergeudung von wertvollem Boden zulasten unserer Kinder und Enkelkinder? Um wie viel einfacher wäre eine Verkehrslösung in Schaan zu realisieren, wenn keine Rücksicht auf die Bahn genommen werden müsste? Wie ist die propagierte Enkeltauglichkeit zu erklären, wenn den langjährigen Bestrebungen nach Renaturierung und Umweltschutz plötzlich eine schmutz- und lärmgenerierende Eisenbahn-Nordumfahrung in Schaan gegenüber steht? Die Nachteile des S-Bahn-Konzepts sind offensichtlich. Die Befürworter argumentieren mit nicht nachgewiesenen Zahlenspielen und lassen sich vom Obrigkeitsglauben leiten. Darum ein Nein zur S-Bahn.


Beat Kranz, Feldkircherstrasse 35. Nendeln

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