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Leserbrief

Frauenunion klar für «HalbeHalbe»

Der Vorstand der Frauenunion: Elisabeth Stock-Gstöhl, Gabriela Hilti-Salem, Beatrice Matt... | 13. August 2020

Die 45 anwesenden Mitglieder des Parteivorstand der Vaterländischen Union haben an ihrer letzten Sitzung ein Nein zur Initiative Halbe-Halbe beschlossen. Nicht einstimmig, aber mit einer Mehrheit. Alle anwesenden Vorstandsmitglieder der Frauenunion und einige VU-Vorstandsmitglieder haben sich an der Versammlung klar für die Initiative ausgesprochen. Viele Gespräche, die die Frauenunion mit verdienten VU-Mitgliedern geführt hat, haben aufgezeigt, dass es in der VU auch viele Befürworterinnen und Befürworter der Initiative gibt. Die Begründung der Gegnerschaft im Parteivorstand stützte sich nicht darauf, dass die ausgewogene Beteiligung der Frauen in den politischen Gremien nicht gewünscht sei, sondern darauf, dass die vorliegende Initiative der falsche Weg sei. Aus Sicht der Frauenunion ist die Initiative aber ein guter Weg, um die vermehrte Partizipation von Frauen in politischen Mandaten zu stützen, da sie nicht als Zwang, sondern als langfristiges Ziel zu sehen ist. Auf welchem Weg das Ziel einer ausgewogenen Vertretung zu erreichen ist, entscheidet jederzeit der demokratische Prozess. Eine Umsetzung der Initiative würde den politischen Verantwortungsträgern gute Voraussetzungen schaffen, geeignete Massnahmen umzusetzen, die ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter in der Politik nachhaltig anstreben. Die Frauenunion hofft deshalb, dass auch viele VU-Mitglieder am 30. August mit einem Ja zur Initiative HalbeHalbe diesen wichtigen Schritt in der faktischen Gleichstellung von Frauen und Männern unterstützen.

Der Vorstand der Frauenunion: Elisabeth Stock-Gstöhl, Gabriela Hilti-Salem, Beatrice Matt, Corrine Thöny, Jnes Rampone-Wanger.

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