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Leserbrief

Die schlimmste Wahrheit ist die Halbwahrheit

Norbert Obermayr, Auf Berg 44, Mauren | 7. August 2020


Denn sie lässt sich nie ganz entkräften. Man sagt das, was einem nützt, und verschweigt das, was die eigene Absicht vereiteln könnte. Die S-Bahn als Teil eines Mobilitätskonzeptes muss dennoch – oder gerade deswegen – das gesamte Konzept erkennen lassen. Das Mobilitätskonzept erfüllt, auch wenn die Ersteller und die Befürworter das nicht gerne hören wollen, in keinster Art und Weise die Anforderungen eines umsetzbaren Konzeptes. Auf meine Fragen an diverse CEOs Liechtensteiner Unternehmen, die die S-Bahn befürworten, ob sie im eigenen Unternehmen einen derartigen Investitionsantrag zur Genehmigung vorlegen würden, habe ich (nicht verwunderlich) keine Anwort erhalten. Weil einfach zu viel fehlt, die Zahlen nicht belastbar sind, und, und, und. Ein Mobilitätskonzept kann auch mehrere Alternativen aufzeigen. Diese gilt es meiner Meinung nach in einer Vorstudie zu erarbeiten, und dann können die erfolgversprechendsten zwei oder drei Varianten einer Volksabstimmung vorgelegt werden. Damit könnte das Volk wirklich wählen und sagen, was es will. Das S-Bahn-Konzept ist meiner Ansicht nach nicht ausgegoren, unvollständig und irreführend,weil Halbwahrheiten verbreitet werden. Jede JA-Stimme kann nicht wissen, was damit wirklich verbunden ist.

Norbert Obermayr, Auf Berg 44, Mauren

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