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Leserbrief

Vorbereitung auf Impfzwang

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg | 18. Juli 2020

Nachdem der Schweizer Bundesrat eine fragwürdige Maskenpflicht in ÖV-Betrieben beschlossen hat, ging vor lauter Zweite-Welle-Angstmacherei eine weitreichende Gesetzesinitiative des Bundesrates vollkommen unter. Die Vernehmlassung zum «Covid-19-Gesetz», die der Bundesrat am 19. Juni, vor einem Monat ins Leben gerufen hat. Das Verfahren, bei dem alle anscheinend wichtigen Instanzen ihre Meinung abgeben sollen, dauerte bis zum 10. Juli. («Inside Paradeplatz»)
Neben einer Verlängerung des Notrechts wird auch eine Impfpflicht aufgeführt. Das heisst: Die sieben Bundesräte der Schweiz wollen vom Parlament das OK, dass sie im Kampf gegen Sars-CoV-2 die ganze Bevölkerung nötigen könnten, sich impfen zu lassen. Laut bestehenden Epidemiengesetzt von 2016 kann jetzt schon für bestimmte Personengruppen eine Impfpflicht ausgesprochen werden. Wer derzeit glaubt, es finde eine kontroverse Debatte statt irrt. In der «NZZ» fand sich ein Artikel mit dem Titel: «Der Bundesrat könnte eine Impfpflicht beschliessen – es droht ein Streit wie zu Gotthelfs Zeiten». Es ist ansonsten sehr ruhig im Schweizer Blätterwald, dabei müssen Notstandsmassnahme einer Regierung von einer wachen Zivilgesellschaft flankiert werden. Trotz jahrelanger, intensiver und internationaler Bemühungen ist es bis heute nicht gelungen, Impfstoffe gegen Coronaviren (SARS, MERS) zu entwickeln. So zeigte sich zum Beispiel bei den bisherigen Impfstoffkandidaten gegen SARS, dass geimpfte Versuchstiere nach der gezielten Infektion mit dem Wildvirus schwerwiegende Lungenschäden entwickelten. «Die Infektion mit SARS-CoV-2 führt nur bei einem sehr kleinen Teil der Infizierten zu schweren, komplikationsträchtigen oder gar bedrohlichen Krankheitsverläufen. Die überwiegende Mehrzahl hat keine oder nur leichte grippeähnliche Beschwerden. Es ist davon auszugehen, dass bis zur Zulassung eines SARS-CoV-2-Impfstoffs wesentliche Teile der Bevölkerung Antikörper gebildet haben. Aufgrund der Unsicherheitsfaktoren darf und kann eine Impfung unter keinen Umständen Pflicht sein!» (Ärzte für individuelle Impfentscheidungen)
Es muss weltweit für jeden Menschen eine persönliche Gewissensfrage sein, ob sich jemand impfen lassen will oder nicht. Die Gewissensfreiheit ist als Grundrecht zusammen mit der Glaubensfreiheit schon lange verfassungs- und völkerrechtlich festgelegt. «Die Verantwortung für viele medizinische Massnahmen muss alleine bei der Medizin und nicht bei der Politik liegen. Viele der aufgegleisten Zwangsmassnahmen stehen im Widerspruch zu elementaren medizinischen Grundlagen.» (DDr. Belsky, Dr. Eifler)

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg

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