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Leserbrief

Sehr geehrter Vorstand des VCL

Bruno Foser, Schwefelstrasse 35, Vaduz | 11. Juli 2020

Es gibt genügend Möglichkeiten in Liechtenstein, die Verkehrsprobleme zu lösen. Es kann im Moment nur ein Nein zum S-Bahn-Projekt geben, da die Projektanten keine Alternativen dem Volk zur Abstimmung vorlegen. Es wird dem Volk ein alter Wein in neuen Schläuchen präsentiert, obwohl unsere Verkehrsplaner zehn Jahre Zeit gehabt hätten, mehrere Möglichkeiten zu prüfen und dem Volk zur Abstimmung vorzulegen. Nein, heute kostet das Schnäppchen einfach statt 45 Millionen Euro, satte 71,3 Millionen Franken. Mir scheint, da sind gewisse Herren in Wien über den sogenannten Tisch gezogen worden.
Ich bin für ein Verkehrskonzept, aber es muss vor allem dem Land Liechtenstein und unserer Umwelt dienen. Diese wird mit dem vorgelegten Vorschlag einmal mehr mit Füssen getreten.
Alle wollen für die Natur und Landschaftsschutz sein, aber niemand ist bereit, in den vorgelegten Konzepten darauf einzugehen.
Hängebrücke lässt grüssen. Radbrücke zeigt die Wirtschaftlichkeit. Wie viel Unsinn soll dem liechtensteinischen Volk denn noch zugemutet werden? Wer plant in der Privatwirtschaft ein Projekt und gibt es frei, ohne die Gesamtkosten zu kennen? Nur der Staat Liechtenstein. Es gibt genug an Beispielen in unserem Land, hinterher müssen Nachtragskredite herhalten, weil die Kosten nicht berücksichtigt wurden. Wer kann es sich leisten 71,3 Millionen Franken zu sprechen, mit so vielen ungelösten Fragezeichen. Im Märchen waren es die Schildbürger.
Ich hoffe, die Liechtensteiner sagen Nein dazu. Es gibt viel bessere Lösungen für Liechtenstein und unsere Nachbarn.

Bruno Foser, Schwefelstrasse 35, Vaduz

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