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Leserbrief

Soweit das Auge reicht! Vorurteile und stereotype Rollenbilder!

Hans Mechnig, Tröxlegass 46, Schaan | 4. Juli 2020

«Kann die das? Über Vorurteile und stereotype Rollenbilder» lautet die Überschrift einer weiteren, zum «Forumsbeitrag» aufgemotzten «Stellungnahme» des Initiativkomitees «HalbeHalbe». Diesmal verfasst von Frau Corina Vogt-Beck. Nachzulesen in den Ausgaben der beiden Landeszeitungen vom Donnerstag (2. Juli 2020). Im Wesentlichen vertritt sie dort das Vorurteil und das stereotype Rollenbild, dass jede andere Ansicht als diejenige des Initiativkomitees, über die Gestaltung unserer Gesellschaft «im Bereich der politischen Partizipation», nur auf Vorurteilen und den Bildern einer stereotypen Rollenverteilung beruhen kann. Weiter vertritt sie dort das Vorurteil und das stereotype Rollenbild, dass andere Beurteilungen als diejenige des Initiativkomitees (oder einiger Ideologen der «Vereinten Nationen») über die sozialen und kulturellen Verhaltensmuster von Mann und Frau, nur auf Vorurteilen und stereotypen Rollen­bildern beruhen können. Fazit: 1. Bei Vorurteilen und stereotypen Rollenbilder ist es wie bei vielem anderen. Fündig wird man zuverlässig immer bei denjenigen, die andauernd alle anderen dahingehend ­­verdächtigen. 2. Auch nach dieser weiteren Lektion in linker Gesellschaftsutopie muss man sich schluss­endlich einfach über das ­Folgende im Klaren sein: Der vom Initiativkomitee «HalbeHalbe» geforderte Verfassungszusatz höhlt die in der Verfassung im Artikel 31 postulierte Gleichheit vor dem Gesetz aller Landesangehörigen aus. Damit empfiehlt Ihnen das Initiativkomitee «HalbeHalbe», die Klapperschlange zu streicheln. Tun Sie es nicht! Beharren Sie in diesem Fall auf Ihrem Vorurteil und dem stereotypen Rollenbild.

Hans Mechnig, Tröxlegass 46, Schaan

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