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Leserbrief

Fragen zur S-Bahn

Susanne Ospelt, Rüfestrasse 5, Schaanwald | 4. Juli 2020

Seit Jahrzehnten wird über den Verkehr der Pendler gesprochen. Und jetzt hat man auf einmal eine Lösung gefunden.
1. Warum werden die vielen Fragen auf Facebook und in unseren Zeitungen nicht öffentlich beantwortet?
2. Warum wurde in dieser Zeit nicht eine vollständige Lösung gefunden (Feldkirch–Sargans)? Denn in der Verkehrspolitik muss in langen Zeiträumen gedacht werden, heisst es im Mobilitätskonzept?
3. Warum sollen wir Bürger für die Pendler zahlen?
4. Warum hauptsächlich für die Pendler und nicht auch für die Liechtensteiner Bürger?
5. Wie wird Vorarlberg sein Bahnnetz ausbauen?
6. Warum soll die Abstimmung für alle Liechtensteiner Bürger sein? Da das Oberland nicht wirklich viel davon hat?
7. Wenn man jetzt ja mit unseren zukünftigen Generation wirbt, warum nicht auch mit denen vom Oberland? Wenn ich das richtig gelesen habe, dann haben wir rund 40 000 Personen, die in Liechtenstein erwerbstätig sind. Davon sind 56 Prozent Zupendler. Das sind 22 400 Zupendler. Von diesen 22 400 Pendlern wurden 6200 Personen befragt. Davon haben 20 Prozent aller Arbeitspendler sich beteiligt. Das sind 1240 Personen, die letztlich die Fragen beantwortet haben.
Danach werden im Mobilitätskonzept keine Zahlen mehr genannt, sondern nur Prozente! Von was auch immer?
1240 Pendler haben geantwortet und dann heisst es, dass rund 70 Prozent der Pendler den Zug nehmen würden, wenn das Angebot stimmt. Ich nehme einfach mal an, dass die 70 Prozent von 1240 Pendlern sind. Mit Zahlen kann man ja machen, was man will. Es kommt immer ein Resultat heraus. Man muss nur wissen, welche Zahlen und Prozente wohin gehören. Das ist halt in der Politik so. Einfach Mathematik auflisten, ohne genauer zu beschreiben. Beim Reden kann man da natürlich die Leute, wenn man nicht ganz genau zuhört, verwirren. Denn die meisten hören eh nur zum Teil zu. Das heisst, die wichtigsten Angaben werden immer wieder betont, damit man das andere vergisst. Die Politik wäre ohne die Psychologie den Menschen gar nicht im Stande zu existieren.
Jetzt hoffe ich doch noch auf Antworten. Obwohl dies sicher ein Traum bleiben wird. Leider ist es mir abends nicht gut möglich, die Veranstaltungen zu besuchen.

Susanne Ospelt,
Rüfestrasse 5, Schaanwald

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