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Leserbrief

Der Stacheldraht ist weg, aber noch nicht überall

Otto Beck, Bergstrasse 119, Triesenberg | 13. Juni 2020

Die «Liewo» berichtete im Februar über die Problematik der Stacheldrahtzäune auf den Alpweiden. Ich habe danach einen Leserbrief verfasst, aber nie eingesandt. Nun hat mich ein Bericht – «Weidenetz als tödliche Falle» vom 9. Juni im «Vaterland» – bewogen, doch noch etwas dazu zu schreiben.
Kürzlich bin ich vom alten Tunnel zum Rappenstein gewandert. Und siehe da, der rostige Stacheldraht, über den ich mich Anfang Jahr noch aufregte, ist weg. Es wurde ein elektrischer Zaun aus zwei Reihen Litzendraht erstellt, sehr professionell.
Stacheldraht gehört weg von unseren Bergen und Alpen, es genügt der Litzendraht, auch wenn er nicht elektrifiziert werden kann. Was in Graubünden möglich ist, muss auch bei uns funktionieren.
Am Stacheldraht haften Büschel von Tierhaaren und Blut. Viele werden grausige Wunden davon getragen haben. Teilweise reicht der Stacheldraht bis an die Drehkreuze an den Wegen und man muss aufpassen, nicht hängen zu bleiben. Also weg damit und zwar rasch. Ich motze nicht nur, sondern bin bereit, in Fronarbeit mitzuhelfen. Danke.

Otto Beck, Bergstrasse 119, Triesenberg

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