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Leserbrief

«Neue Normalität» nach Corona

Bernadette Hoop, Bergstrasse 5, Ruggell | 9. Mai 2020

Anlässlich der Landtagssitzung vom 6. Mai 2020 hat ein Regierungsmitglied gemäss Liveticker im «Liechtensteiner Vaterland» folgende Aussagen gemacht: «Gewisse Einschränkungen werden vielleicht andauern, bis es einen Impfstoff gibt.» Und ergänzend: «Uns ist es wichtig, wie wir in diese neue (!) Normalität gehen können.»
Nachdem der österreichische Bundeskanzler Kurz sowie die deutsche Bundeskanzlerin Merkel immer öfter von der «neuen Normalität» sprechen, wird dieser neue Begriff im Zusammenhang mit Corona nun tatsächlich auch von unserer Regierung verwendet. Was bedeutet dieses Vokabular?
• Maskenzwang (wenn auch nur eingeschränkt oder als Empfehlung – Maulkorb)?
• Nähe von Menschen ist nicht mehr erlaubt (Social Distancing)?
• Gemeinschaft von Menschen ist nicht mehr erlaubt (vorläufig fünf Personen)?
• Verbot von öffentlichen und privaten Veranstaltungen?
• Reiseverbot?
• Contact-Tracing-App (Nach- verfolgung von Coronainfizierten – und was sonst noch)?
• Immunitätsausweis?
• Impfzwang?
• Mikrochips?
Wie sagte Dr. Daniele Ganser (Schweizer Historiker und Friedensforscher, Buchautor) unlängst in einem Interview: «Es ging noch nie um Gesundheit, es ging immer um Macht. Solange Glyphosat und Massentierhaltung erlaubt sind, geht es nicht um Gesundheit.»
Da in der Zwischenzeit viele Fakten und Zahlen rund um Corona öffentlich bekannt sind und sich immer mehr berechtigte kritische Stimmen dazu äussern, hätte ich mir gewünscht, dass der eine oder andere Volksvertreter an der Landtagssitzung die ganze Situation und die getroffenen Massnahmen in unserem Land kritisch hinterfragt hätte. Unsere grundlegendsten Menschenrechte werden aufs Massivste beschnitten, die Freiheit wird uns genommen, und wirtschaftlich werden wir in eine noch nie dagewesene Krise gestürzt. Wo ist die Sinnhaftigkeit und Verhältnismässigkeit, wenn über die Ausgabe von 200-Franken-Gutscheinen stundenlang diskutiert wird, aber die Freiheit des Volkes nicht im Vordergrund steht? Nach wochenlangem Grundrechteentzug versucht man, uns nun den Impfstoff als nahende Erlösung zu verkaufen.
Auch wenn bei der Zusammenarbeit in der Regierung «kein Blatt dazwischenpasst» – wie es unser Regierungschef dargestellt hat –, gibt es im Landtag hoffentlich nach wie vor verschiedene Meinungen.

Bernadette Hoop, Bergstrasse 5, Ruggell

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