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Leserbrief

Hinter einer Maskenbinde

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern | 7. Mai 2020

Wer denkt da nicht spontan an Heinz Erhardt, wenn er die Maden hinter einer Maskenbinde erahnt. Dort hinter dieser, einer Baumes Borke gleichen Maske, wo die ausströmende Atemluft in den zum Teil selbst genähten Fetzen hängen bleibt und immer wieder CO2 und Bazillen übersättigt in die Lungenflügel zurückströmen und dort zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Übelkeit führen können. Dort, wo Speisereste faulen und stinken. Dort wo die Hustensäfte zu keimen beginnen. Dort wo der Schleim aus der Nase tropfend kleben bleibt? Wääähhh! Tatsächlich kann die Maske, wenn überhaupt nur schützen, wenn sie alle 10 Minuten gewechselt wird. Und auch dann nur, wenn sie aus überprüfbarer Produktion stammt. Denn, wer will denn eine Maske tragen, die möglicherweise in dreckigen chinesischen oder indischen Hinterhöfen von Hand genäht wurde? Deren Stoff mehr Faserstaube und Produktionsdreck enthält, als der Lunge guttun kann? Deren Einfärbung hochgiftig und von unbekannter Zusammensetzung möglicherweise krebserregend ist? Danke, aber das müsste nicht unbedingt sein. Und China? Auf China zeigen wir gerne mit dem Finger, denn dort herrscht eine für uns unvorstellbare Diktatur und auch dort und nicht nur hier werden die Menschenrechte mit Füssen getreten. Das schreiben die Medien zumindest. Tatsächlich ist China in etlichen Dinge wohl etwas anders geartet als zum Beispiel das Liechtensteiner Unterland. Dort isst man Hunde, Katzen, Mäuse, Gürteltiere, Fledermäuse, Insekten, Ratten, Flughunde, Schlangen. Kurzum alles, was kreucht und fleucht. Und beim Essen gilt es als schick, mit offenem Mund zu kauen und zu schwätzen. Auch Rülpsen und Furzen während des Essens gehören zum guten Ton. Und nun auf einmal wollen wir die Chinesen als Vorbilder in Hygiene hernehmen und äffen denen das Maskentragen nach? Wir sind doch nicht mehr ganz sauber. Und zudem; so ein Virus ist sehr, sehr klein und noch niemand hat es gesehen. Es misst gerade einmal 20 Nanometer. Ein Nanometer ist 0,000 000 001 Meter. Also, 0,000 001 Millimeter. Das ist so klein, dass so ein Virus, wenn es das überhaupt gäbe, durch die Maske saust, wie wenn man die linke Kniescheibe einer Ameise durch ein Fussballtor werfen würde. Leider können wir nicht mit Heinz Erhardt enden, wo der bunte Specht die kleine fade Made verschlingt. Denn uns fehlt er noch, dieser bunte Specht, der den ganzen Corona- unsinn verschlingt. Oder doch der Heinz Erhardt? Hinter der Coronarinde wohnt der Unsinn mit dem Kinde.

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern

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