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Leserbrief

Wir sind das Bazillus

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern | 4. Mai 2020

Diese Coronapandemie wird als lustigste und traurigste zugleich in die Geschichte eingehen. Es gibt Länder, die tun nichts gegen das Virus und ihnen passiert erstaunlicherweise auch nichts. Und es gibt Länder, die sperren die Menschen einfach ein, und es passiert viel. Und ganz nebenbei passiert darin noch viel mehr. Durch diese «Massnahmen» der Regierungen wurde die Demokratie einfach ausgehebelt, die verfassungsmässigen Rechte der Bürger mit Füssen getreten, der Exekutive Rechte eingeräumt, dass es einem graust, die Medien mussten dem politischen Druck folgen und dem Bürger Tag und Nacht Angst einhämmern. Das alles, weil vergleichend mit einer ganz normalen Grippewelle ja gar nichts passiert ist. Gut, Liechtenstein hat eine hochbetagte 95-jährige Frau zu beklagen. Aber diese Pandemie war und ist auch der Geburtshelfer vieler Kuriositäten, Gestalten und Schweinereinen. So wurde mit Massnahmen, die weit über das Ziel hinausschossen, die grösste Rezession ins Rollen gebracht, deren Folgen wir noch sehr schmerzlich zu spüren bekommen werden. Und es wurden massenweise Blockwarte, Denunzianten, Arschkriecher und Wasserträger geboren. Auch Virologen und Pandemieexperten schossen wie Pilze aus dem Boden. Und Trittbrettfahrer bekamen endlich eine Bühne für Gutmenschenmaskenimporte. Und damit alles schön rund läuft, zählt man einfach jeden, der stirbt, direkt zu den Pandemieopfern, oder stülpt zumindest die Gunst der Corona über sein Ableben. Selbst als die «Pandemie» Mitte März schon im Abflauen begriffen war, setzten die Regierungen alles daran, die Menschen weiter in die Krise zu stürzen; Vereinsamung, soziale und wirtschaftliche Katastrophen in Kauf nehmend, nur um das Gesicht nicht zu verlieren und nicht zugeben zu müssen, dass man sich heillos vertan hat, und anstatt auf Fachleute zu hören, die Gunst der Stunde nützt, um als verantwortungsvolle Politiker wahrgenommen zu werden. Die Schweiz gibt die Gasthäuser am 11. Mai frei. Liechtenstein erst am 15. Das ist verantwortungsvolle politische Pflichterfüllung. Chinareisende wissen, dass man dort zwar Masken sieht, aber nur bei einem sehr kleinen Teil der Menschen und vor allem nur in Gebieten mit hoher Luftverschmutzung. Auch dort weiss man, dass im menschlichen Körper 3,3 Billionen Zellen, etwa 2 bis 3 Kilogramm Mikroben und circa 3 Kilogramm Viren hausen. Und das seit Millionen von Jahren. Und diese Bakterien und Keime sperrt man nun unter eine Maske, damit sie dort schön brüten und wüten können.

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern

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