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Leserbrief

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Agnes Dentsch, Poliweg 12, Ruggell | 29. Februar 2020

Der Angst in der Bevölkerung, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, wächst. Die Symptome ähneln jenem des Grippevirus. Müsste ich mich untersuchen lassen, wenn ich erkältet bin, sollte ich gar unter Quarantäne gestellt werden? Das sind Fragen, die Angst und Panik verbreiten. Angst war aber noch nie ein guter Ratgeber. Nicht zu vergessen, dass die Grippewelle auf dem Vormarsch ist.
Der Coronavirus ist auf keinen Fall harmlos, aber es ist wichtig, darüber Bescheid zu wissen. Er (SARS-CoV-2/Cocid-19) ist mit dem SARS-Virus verwandt. 2003 bis 2005 hatten wir schon eine SARS-Pandemie (SARS assoziierter Coronavirus). Symptome: Schweres, akutes Atemwegssyndrom. Betroffen sind die Lungen und das kann zur Lungenentzündung führen. Bereits in den 1960er-Jahren wurde es identifiziert. Die Übertragung erfolgt durch Tröpcheninfektion von Mensch zu Mensch. Inkubationszeit: bis zu 14 Tagen. Betroffen sind vorwiegend ältere, kranke Menschen und grundsätzlich alle Menschen mit eingeschränkter Funktion des Immunsystems.
Was kann man tun? Ruhe bewahren, nur keine Panik. Patienten mit bereits bestehenden Atemwegserkrankungen sollten lieber zu Haus bleiben. Auf Hygiene achten, mehr Händewaschen, Menschenansammlungen, soweit möglich, meiden. Und auch in der Zukunft darauf achten, ein intaktes Immunsystem zu haben. Gesunde und vollwertige Ernährung (Light-Produkte, Fertiggerichte und Margarine, zum Beispiel, gehören nicht dazu), tägliche Bewegung an der frischen Luft, Stress aufs Minimum reduzieren und Medikamentenmissbrauch meiden (Vorsicht: Viele Medikamente beeinträchtigen unser Atmungssystem). Noch zur Erinnerung: 2003 bis 2005 SARS-Pandemie; 2005/2006 hatten wir die Vogelgrippe. 2009/2010 die Schweinegrippe. Jetzt die 2019/2020 das Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19). Die Geschichte mit dem Coronavirus wiederholt sich. Ursprung aller Viren war und ist China. Warum, weiss niemand. Es wäre die Aufgabe der WHO, eben das herauszufinden und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

Agnes Dentsch, Poliweg 12, Ruggell

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