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Leserbrief

Schützt die Kinder

Ursina Huber, Gässle 31, Triesen | 13. Februar 2020

Rückmeldung zum Leserbrief von Bruno Ospelt vom 6. Februar 2020.Wir alle wollen nur das Beste für unsere Kinder und Enkelkinder. Wenn es Bedenken gibt, dass Mobilfunk schädlich sein kann, finde ich es nur normal, dass man die Wissenschaft forschen lässt, bevor die Umwelt als Experimentierfeld genehmigt wird. Nur glaube ich: Heutzutage gibt es Lobbyisten und keine unabhängigen Wissenschaftler mehr. Das Geld regiert die Welt, oder?
Wenn bei einer Forschung, das gewünschte Endresultat schon bekannt ist, dann kann man doch nicht von Wissenschaft sprechen!
Wir haben Grenzwerte. Aber auch die garantieren uns keine Unversehrtheit. Es wird einfach darauf gebaut, dass es schwierig sein wird zu beweisen, dass unsere Krebs-, Altsheimer-, Autismus, Burn-out-Erkrankungen und was weiss noch alles auf die Bestrahlung vom Mobilfunk herrühren könnte. Die Grenzwerte sind nur da, uns in Sicherheit zu wiegen. Genauso wie man sicher sein kann, dass kein Medikament auf den Markt kommt, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen hat (Sarkasmus). Die meisten Menschen glauben immer noch, dass der Staat unsere Gesundheit als oberste Priorität hat. Leider wurde die aber immer wieder verkauft.
Nun werden also Antennen nachgerüstet und die Swisscom erklärt, dass bereits 90 Prozent der Bevölkerung von 5G profitiert. Wie geht das denn? Angriff ist die beste Verteidigung?
Wie Sie in Ihrem Leserbrief schreiben, hat Liechtenstein das beste Glasfasernetz von Europa und damit auch keinen Grund WLAN zu unterstützen. Das würde bedeuten, dass es keinen Grund gibt, unsere Kinder in der Schule mit WLAN zu «versorgen». Wäre alles denkbar/ machbar, besser und schneller und sicherer mit Glasfaser? Wer und warum will denn das WLAN? Reine Kostenersparnisse?
Ein Moratorium, bis die Gesundheitlichen Effekte geklärt sind, hält der EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis für zu drastisch. Das ist derselbee EU-Gesundheitskommissar, der auch die Glyphosat-Zulassung verteidigt hat. («Spiegel», 14. Juni 2017)
Ich möchte mal wissen, ob die Staatsmänner und Frauen in ihrem Zuhause WLAN haben, oder sich davor schützen. Und wer will das seinen Kindern antun, wenn eventuell gar Erbgut kaputt gehen könnte? Auf deutsch: Unfruchtbarkeit, Behinderungen oder Totgeburten.
Hiermit möchte ich alle Eltern aufrufen, die Schulleitung darauf aufmerksam zu machen, dass man die Kinder in die Obhut der Schule gibt und darauf besteht, dass alle möglichen gesundheitlichen Gefahren vom Kind ferngehalten werden. Darum: Kein WLAN, sondern Glas- faser für alle!
Laut der UN-Konvention haben die Eltern die Pflicht, die Rechte der Kinder zu schützen. Wie wäre es, wenn wir das auch mal vor der Schule demonstrieren würden?
https://www.heise.de/ratgeber/Schadet-5G-der-Gesundheit- 4351670.html.


Ursina Huber, Gässle 31, Triesen

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