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Leserbrief

Hunde

Susanne Ospelt,Rüfenstrasse 5, Schaanwald | 1. Februar 2020

Es ist schon schwer genug, eine 3,5-Zimmerwohnung um die Brutto 1600 Franken inkl. Garage zu bekommen. Dann noch mit einem Hund. Ich habe mal bei den Eigentümern und Immobilienfirmen nachgefragt, warum mit einem Hund so schwierig eine Wohnung zu finden ist. Die Antworten sind immer dieselben: Die Vermieter haben sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Der Hund bellt den ganzen Tag, weil er alleine ist. Er verwüstete die Wohnung, weil nicht genügend auf den Hund eingegangen wird. Ein Tier, egal ob es ein Vogel oder ein Hund ist, kann man nicht den ganzen Tag alleine in der Wohnung halten. Egal welches Tier oder welche Rasse. Der kleinste Hund braucht sogar einiges an Auslauf und Beschäftigung. Es ist schon schlimm genug, dass es Hundebesitzer gibt, die zu faul sind, den Kot ihres Hundes aufzunehmen. Auch wenn der Hund frei läuft und in der Wiese sein Geschäft macht, muss der Haufen aufgenommen werden. Es geht ja nicht darum, dass der Kot nicht schön auf der Strasse aussieht, sondern der Kot ist für die anderen Tiere giftig. Ich habe auch erfahren, dass viele Hunde gar keine Haftpflichtversicherung haben oder gar die Steuer bezahlt wird. Das heisst, gar nicht angemeldet sind. Das kann doch nicht sein. Hier werden die, die für ihr Tier Zeit und Geld investieren, wieder mal in einen Topf mit den anderen getan. Nur weil es Menschen gibt, die ihrer Pflicht als Tierhalter nicht nachkommen. An dieser Stelle kann ich nur noch an die Vermieter appellieren, dass, wenn sie solche Mieter haben, sie dies bitte dem Veterinäramt melden. Damit Tierbesitzer, die auf ihre Tiere gut schauen, auch eine Chance auf eine Wohnung haben.

Susanne Ospelt,
Rüfenstrasse 5, Schaanwald

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