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Leserbrief

Kaiserschmarren

Klaus Schatzmann, Megeriweg 5, Triesen | 29. Januar 2020

Sehr geehrter Herr Víctor Arévalo Menchaca,
da ich landesabwesend war, komme ich leider erst heute dazu, auf Ihren Leserbrief (im «Volksblatt» vom 16. Januar) zu antworten. Bitte entschuldigen Sie.
Zu Ihrem Verständnis: Niemand war und ist gegen den Fürsten und die Wählerschaft hat die Verfassungskröte geschluckt. Mit riesiger Mehrheit und ohne «Stasi» oder «langer Arm des Kreml». Das ist das Erstaunliche! Gerade deshalb hat die Aussage von Peter Sprenger («Erpresste Verfassung») ihre Wichtigkeit und, nach Meinung vieler, auch Richtigkeit.
«Ohneförschtsimmernix»? Dieses Zitat stammt nicht von mir und trifft bestenfalls auf die «Wächter der Fürstlichen Doktrin» zu, die immer dann am lautesten bellen, wenn jemand am Lack kratzt. Je lauter, desto ordensträchtiger, wie wir alle wissen.
Und heute? Es geht uns allen besser als je zuvor. Fürst Hans-Adam II. zollten die Liechtensteiner/-innen Respekt. Dem Erbprinzen gehören ihre Herzen. Und das mit Recht!
So what?
In einen Kaiserschmarren gehört auch eine kleine Prise Salz, aber zu viel Zucker trübt das geschmackliche Gesamtbild. Und eine Auflistung der 11 besten Reden ohne Salz und nur mit Zucker geht eher in die Richtung «ordensträchtig»!
Ich bin gerne bereit, mit Ihnen über diese Dinge zu diskutieren, werde mich aber auf kein Leserbriefpingpong einlassen.
Herr Menchaca, ich wünsche Ihnen eine vielleicht etwas feinere Sensorik in Bezug auf «Politkulinarik» und etwas mehr Gelassenheit gegenüber Andersdenkenden.

Klaus Schatzmann,
Megeriweg 5, Triesen

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