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Leserbrief

LIEmobil und der feine Unterschied zu den Blau-Weissen

René Steiger, Rheinau 15, Triesen | 8. Januar 2020

Lieber Herr Sternberg, wie kommen Sie auf Ihren absurden Schluss, ich hätte ein Problem mit ÖV? Haben Sie meinem Leserbrief verstanden? Dann ist Ihre Überschrift mehr als fragwürdig. Ich bin ein Vielfahrer: Im Flugverkehr wäre ich längst in einem «Frequent Flyer»-Programm. Hätte ich wirklich ein Problem mit ÖV, dann könnte ich mein Privatfahrzeug jederzeit benutzen. An allen Endpunkten meiner Fahrten stehen mir öffentliche oder private Parkplätze zur Verfügung. In Buchs habe ich sogar einen bezahlten Tiefgaragenplatz.
Auf meinen letzten Fahrten habe ich mich beim Fahrpersonal der «Zitronengrünen» über die Anwendung der Türöffnung informiert. Ein Fahrer zeigte mir einen unauffällig transparenten Kleber an der Türe, der darüber Auskunft gibt. Ein anderer Fahrer erklärte mir am Armaturenbrett, wie die Türschaltung während des Kurses oder bei stillstehendem Fahrzeug geschaltet werden kann.
Ein weiterer Fahrer meinte, wenn du mal routiniert bist, ist die Öffnung der Tür zum Aussteigen in Fleisch und Blut. Das sei doch selbstverständliche Dienstleistung am Kunden. Unsere Fahrer machen das mit gesundem Menschenverstand. Die Passagiere empfinden das vom Fahrer ausgelöste Öffnen der Türen als normal. Daran hat man sich in Liechtenstein gewöhnt. Eine Ausnahme bilden die hinteren Türen der Gelenkbusse, die vom Fahrpersonal nicht immer überschaubar sind. Das ist verständlich. Danke an alle Fahrer für ihre Auskünfte.
Auf meinen Fahrten erlebe ich vieles und ich kenne genügend Fahrerinnen und Fahrer, die mich einen Tag lang mitnehmen würden.
Am 3. Januar 2020, um 13.02 von der Haltestelle «Triesen Post» nach Buchs mit LIEmobil. Obwohl kaum Passagiere ein- oder ausgestiegen sind, hat der Fahrer keinen Halt zum Zeitausgleich machen müssen. Wir erreichten Vaduz, Schaan und Buchs zur fahrplanmässigen Zeit. Die Fahrweise war ein Genuss.
Eine Anmerkung zu Philipp Schädler. Nach dem Telefonat mit ihm erreichte mich ein SMS mit vorgefertigtem Text und sogar schon von mir unterzeichnet. Ich sollte etwas in der Zeitung bestätigen, das nicht Gegenstand meines Leserbriefes war. Meine Meinung vertrete ich mit eigenem Wort und ohne Auftrag.
Mein Fazit aus dieser Sache: Ich plane meine Fahrten zukünftig mit den «Zitronengrünen» und steige lieber einmal in Schaan um. Den Ortsbus Triesen zahle ich zwar mit meinen Steuern, brauche den aber nicht (mehr). Mir reichen die Linien 11, 12 und 13 von LIEmobil und dann gibt es noch die Eilkurse.

René Steiger, Rheinau 15, Triesen

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