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Leserbrief

Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu

Karl-Heinz Frick, Schwarz Strässle 15, Schaan | 27. Dezember 2019

Anders als die Politiker hat das Fussvolk kaum Grund zu feiern gesehen und hat diverse Jubiläumsgeschenke, die Politiker ihnen aufs Auge drücken wollten, abgelehnt. Politik und Verwaltung haben den letzten Rest Vertrauen und Respekt eingebüsst. Vielleicht sollten wir zum Jubiläum einfach die Vergangenheit aufarbeiten?
Für die Debakel bei Post, Telekom, S-Bahn, Pensionskasse, Landtagsgebäude usw. wurde nie jemand zur Verantwortung gezogen, während der Bürger für jeden Blödsinn zur Verantwortung und Kasse gebeten wird. Auch weigert sich die Politik standhaft, die unglaubliche Bürokratie endlich einzuschränken. Die Bekämpfung von Korruption wäre eine weiteres Thema. Ein schönes Geschenk wäre auch, die Weichen für die Zukunft zu stellen, und beispielsweise wegen der Rheinauf-weitungen die Bürger zu fragen, bevor Millionen verplant sind. Und Amtsleiter, die weit über 100 000 Franken Reisespesen (Jahr) verrechnen, sollte es künftig nicht mehr geben.
Wir sollten die Kleinheit und kurzen Wege nutzen und endlich effizienter und dadurch schneller werden.
Auch könnten wir uns ein neues Wahlrecht gönnen, eine Amtszeitbeschränkung für Regierung und Gemeindevorsteher einführen und die Regierung direkt durch das Volk wählen lassen, dann wäre die pelztragende, weltreisende Regierungsrätin vermutlich gar nie zum Problem geworden ... Nachdem sich die finanzielle Lage des Staates wieder gebessert hat, könnte man etwas guten Willen zeigen, und zumindest für die unteren Einkommen die Gebühren wieder senken.

Karl-Heinz Frick, Schwarz Strässle 15, Schaan

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