Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Gegendarstellung, Teil drei*

*Letzter Teil der Gegendarstellung, die als dreigeteilter Forumsbeitrag der Kids... | 21. Dezember 2019

Der zweite angebliche Vorfall betrifft das vermeintliche Einschlies­sen eines Kindes, was eine Mutter wahrgenommen haben will. Dabei wird eine Situation geschildert, die aus dem Zusammenhang gerissen ist und eine Momentaufnahme darstellt. Die betreffende Mutter gab an, aus dem Schlafraum das Weinen eines Kindes gehört zu haben, ein Phänomen, das bei Kindern nach der Schlafphase häufig auftritt. Der Mutter wurde erklärt, dass ein Kind, das weint, umgehend aus dem Schlafraum geholt wird. Zudem wurde die Mutter dahingehend verständigt, dass das Kind am Morgen müde war und sich noch ein wenig hinlegen wollte, worauf es dann zu weinen anfing.
Was eine vormalige Mitarbeiterin anbelangt, mit welcher das Arbeitsverhältnis seit April 2018, um es einmal gelinder auszudrücken, schwierig war, und die seit August 2019 gekündigt ist, ist darauf hinzuweisen, dass man hier seitens der Kids Care 24.7 seit Mitte 2018 mit der Gewerbe- und Wirtschaftskammer und mit dem Arbeitnehmerverband in Verbindung stand und diese Problematik eingehend erörterte. Da die betreffende Mitarbeiterin offensichtlich ihre vormalige Arbeitgeberin mit angeblichen Vorfällen belastet, stellt sich den Betreuerinnen die Frage, weshalb die Betreffende nicht schon viel früher vorstellig geworden war und vielmehr ihre Kündigung abwartete, bevor sie die betreffenden Eltern über angebliche Missstände informierte, wenngleich sie dazu, vorausgesetzt, dass sich die geschilderten Vorfälle tatsächlich so zugetragen hätten, was hiermit erneut in Abrede gestellt wird, bereits früher verpflichtet gewesen wäre.
Obwohl die angeblichen Vorfälle ohne Wissen der Betreuerinnen schon seit Mitte November 2019 im Raum standen, brachten die betreffenden Eltern ihre Kinder auch weiterhin und zwar bis Ende November 2019 in die Kids Care 24.7, einige Eltern auch noch Anfang Dezember 2019. Danach folgten fristlose Kündigungen und wurden die meisten Kinder krank gemeldet.
Ein Kind, das angeblich gröber angefasst worden sein soll, wollte auch nach der Meldung seiner Mutter beim Amt für Soziale Dienste in die Kids Care 24.7 kommen. Da die Betreuerinnen damals noch nichts über die Meldung der betreffenden Mutter beim Amt für Soziale Dienste wussten, gingen sie aufgrund der kurzzeitigen Abwesenheit des Kindes davon aus, dass das Kind krank gewesen sei und informierten die Mutter telefonisch darüber, dass nunmehr angeblich mehrere Kinder krank seien. Deshalb entschied sich die Mutter in der Folge, das immer noch nicht wirklich gesunde Kind, weiter zu Hause zu lassen.
Das Amt für Soziale Dienste ist bemüht, die angeblichen Vorfälle aufzuklären und ersuchte die Betreuerinnen in diesem Zusammenhang, mit den betreffenden Eltern Kontakt aufzunehmen. Dieses Gesprächsangebot wurde jedoch leider nicht wahrgenommen. Schliesslich soll noch klargestellt werden, dass nicht das Amt für Soziale Dienste oder sonst jemand die Kids Care 24.7 geschlossen hat, sondern die Betreuerinnen aufgrund der besonderen Umstände frühzeitig ihre Weihnachtsferien angetreten haben, um den erhobenen Vorwürfen mit der erforderlichen Intensität nachgehen und sich mit der gegenständlichen Problematik in gehöriger Weise auseinandersetzen zu können, ohne die Arbeit mit den Kindern zu beeinträchtigen. Jedoch wird die Kids Care 24.7 nach den Weihnachtsferien am 7.Januar 2020 für die verbliebenen Kinder und deren Eltern die Türen wieder öffnen.

Kids Care Anstalt, Ruggell

*Letzter Teil der Gegendarstellung, die als dreigeteilter Forumsbeitrag der Kids Care Anstalt, Ruggell, publiziert wurde.

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter