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Leserbrief

Regierung im Klimarausch?

Udo Meesters, Hofistrasse 42, Triesenberg | 18. Dezember 2019

«In der Klimaforschung und Modellierung sollte man anerkennen, dass wir es hier mit einem gekoppelten nicht linearen System zu tun haben und deshalb langfristige Vorhersagen des zukünftigen Klimazustandes nicht möglich sind!» (Auszug aus dem Weltklimabericht des Weltklimarates). Trotzdem poltert mittlerweile jeder Politiker in die Fussstapfen des Klimahypes rein. Nun will sogar die VU die Klima­freundlichkeit staatlicher Anlagen testen! Wohlgemerkt, keine Industrieanlagen, sondern Geldanlagen. Hä? Reichen nicht schon der E-Car-Hype und die wundervollen EU-Green-Deal-Auflagen in Bezug auf CO2, wobei doch mittlerweile immer mehr Nachweise und auch Beweise ans Tageslicht kommen, dass genau dieses gelobte E-Auto doppelt so viel CO2 produziert wie herkömmliche Verbrennungsmotoren? Die neue EU-Green-Deal-Auflage dient dazu, die Automobilverkäufer langsam in den Wahnsinn zu treiben. Die Automobilindustrie hat mittlerweile massenhaft Entlassung angekündigt. Das alles wegen dem «Klimaschwandel der Lobbyisten».
Will man(n) nun die AHV-IV-FAK-Anstalt auf Klimafreundlichkeit überprüfen und letztendlich den Geldfluss bis zum Bezieher ebenfalls? Wenn diese Geldflüsse also beim Klimatest durchfallen, erwartet, dann uns Bürger noch weitere Kürzungen unter dem Deckmantel der Sparmassnahmen. Der obige Textauszug sollte doch einem jeden Politiker langsam zu denken geben, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Klimanotstand? Beispiel: «Laut Wissenschaftlern steigt der Meeresspiegel jährlich um 3 mm. In 10 Jahren also um 3 cm. In 100 Jahren um 30 cm!» Mag sein, aber statt deswegen gleich panisch von einem Klimanotstand zu reden, sollte man doch auf dem Boden bleiben. Und für all jene, die es immer noch nicht verstanden haben, bei dem ganzen Klimawirbel: «Umweltverschmutzung ist durch Menschenhand gemacht, das Klima jedoch ist von der Sonne abhängig!» Wer also glaubt, das der Mensch das Klima verändern kann, der ist ein Narr und differenziert nicht zwischen Umwelt (Verschmutzung der Natur) und Klima. Letzteres könnten nur Sonnengötter verändern. Und wer kann sich schon als Sonnengott bezeichnen.
Für die Umwelt etwas zu tun oder gegen die Umweltverschmutzung kämpfen ist okay. Gott spielen wollen kann man(n), aber man kann nie Gott sein. Also hoffe ich, das der Geldfluss der staatlichen Anlagen CO2-frei ist und den Test übersteht. Vielleicht gibt es ja noch andere verrückte Ideen, die Welt zu retten. Oder sollten sich besser die Politker zuerst retten, um Retter zu spielen?

Udo Meesters, Hofistrasse 42, Triesenberg

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