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Leserbrief

Bremsmanöver eines Schülerbusses

Colin Nutt, Lukas Risch, Melissa Frick, Sebastian Amport und Simone Politi | 9. Dezember 2019

Am Freitag, dem 29. November, gab es einen Unfall mit einem Schülerbus, bei dem sich einige Schüler nach einem abrupten Bremsmanöver Verletzungen von unterschiedlicher Stärke zugezogen haben. Allerdings werden die Ereignisse unserer Meinung nach in den Medien viel zu überspitzt dargestellt.
Dazu zählt auch der übertriebene Facebook-Kommentar einer Mutter, deren Tochter sich offenbar zur Unfallzeit im Bus befand. Sie schreibt von einem «rasenden Busfahrer», «Geschrei» und einem «Riesenknall».
Da das Bremsmanöver kurz nach dem Anfahren des Busses eingeleitet wurde, kann man hier wohl kaum von «Rasen» sprechen. Auch von dem genannten Geschrei und dem Riesenknall kann nach den Beobachtungen von drei Schülern, welche sich vorne beim Busfahrer befanden und eines weiteren Schülers, welcher sich im hinteren Teil des Busses aufhielt, kaum die Rede sein. Laut deren Aussage sah der Busfahrer sich um und fuhr dann, als er nichts Aussergewöhnliches feststellen konnte, weiter. Erst als einige Haltestellen weiter (Hofkellerei) ihm ein Schüler mitteilte, dass sich im hinteren Teil des Busses offenbar einige Schüler/-innen verletzt hätten und eine Scheibe zerbrochen sei, fuhr er noch kurze Zeit weiter bis zur Haltestelle «Vaduz Post», wo er die Strasse verlassen konnte, um den Verkehr nicht zu behindern, stieg aus und sah nach, was genau passiert war. Es ist etwas übertrieben, dass sich das Ganze in eine regelrechte Hexenjagt gegen den Busfahrer entwickelt, der nach unseren Beobachtungen richtig reagiert hat, nachdem er von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde.

Colin Nutt, Lukas Risch, Melissa Frick, Sebastian Amport und Simone Politi

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