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Leserbrief

Solargenossenschaft unterstützt Klimastreik

Solargenossenschaft Liechtenstein | 28. November 2019

Die Solargenossenschaft Liechtenstein (SGL) ist besorgt über die Tatsache, dass Liechtenstein die Ziele der Energiestrategie 2020 weitgehend verfehlt hat. Ein Entwurf für eine neue Strategie 2030 liegt vor, es besteht aber noch deutlicher Verbesserungsbedarf. Die Solargenossenschaft konnte den Entwurf – ohne ausreichende Vorbereitungszeit – mit den Verantwortlichen kurz besprechen. Dabei vertrat die SGL die Meinung, dass nur ambitionierte Ziele zum Erfolg führen können. Andere Staaten in der Nachbarschaft und weltweit verschärfen ihre Ziele, Liechtenstein darf hier nicht zurückstehen.
Dies bedeutet auch, dass die erforderlichen Finanzen für staatliches Handeln und für die Unterstützung privater Initiativen bereitgestellt werden müssen. Auch die Energiefachstelle muss personell verstärkt werden. Die Solargenossenschaft wird ungeduldig, wenn sie immer wieder feststellen muss, dass die Kapazitäten der Energiefachstelle nicht ausreichen, um dringend nötige Unterstützung für private Akteure und staatliche Stellen zu leisten.
Hier haben die Gespräche bei uns den Eindruck hinterlassen, dass die Regierung zögerlich unterwegs ist und den Ernst der Lage noch zu wenig erkennt.
In diesem Zusammenhang unterstützen wir die Initiative der jungen Leute in Liechtenstein, die sich am Klimastreik beteiligen werden. Sie sollen nicht bestraft, sondern bestärkt und unterstützt werden; ihr Engagement ist wertvoll für die Gesellschaft und für die Zukunft.

Solargenossenschaft Liechtenstein

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