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Leserbrief

Fragwürdiger Belastungszeuge

Stephan Schall, Zinnienstrasse 12, München | 23. November 2019

Werter Herr Kindle!
Mit Martin Pall bedienen Sie sich einer eher zweifelhaften Autorität, um Ihren Bedenken gegen 5G Nachdruck zu verleihen. Pall ist seit 2008 emeritiert und betreibt seine Mobilfunkkritik auf privater Basis. Als Biochemiker ist seine technische Qualifikation in Sachfragen des Mobilfunks begrenzt. Und das hat Folgen. So schreibt das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz über eine Broschüre, mit der ein Anti-Mobilfunk-Verein Palls Thesen verbreitet: «Der angegebene Autor vertritt seit mehreren Jahren die These, dass sowohl niederfrequente Felder der Stromversorgung als auch hochfrequente Felder des Mobilfunks über spannungsabhängige Kalziumkanäle in Zellen schädliche gesundheitliche Wirkungen auslösen. Als Nachweise zitiert der Autor meist seine eigenen bisherigen Schriften und Überlegungen zu diesem Thema sowie eine kleine und einseitige Auswahl von ähnlichen Texten und z. T. älteren Veröffentlichungen, die seine These unterstützen sollen.
Aus Sicht der Bundesregierung entsprechen die Ausführungen nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand, der sich aus der Gesamtheit der vorliegenden Studienergebnisse unter Berücksichtigung allgemeiner wissenschaftlicher Qualitätsstandards ergibt. (...)»
Auch unter akademischen Mobilfunkgegnern ist Pall umstritten. So greift der finnische Wissenschaftler Dariusz Leszczynski, eine bekannte Lichtfigur der Gegner, Pall an und unterstellt ihm a) die Grundlagen der Funktechnik nicht verstanden zu haben und b) unverantwortliche Panikmache zu betreiben. Dies und mehr mit Quellenangaben unter https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=67370.

Stephan Schall, Zinnienstrasse 12, München

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