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Leserbrief

Ein Notfall bei meinem Kind

Claudia Näscher, Bergstrasse 51, Triesen | 16. November 2019

Ich war bei einem Notfall schon drei Mal mit meinem Kind im Landesspital, das letzte Mal abends mit einem gebrochenen Arm und ausgerenktem Ellbogen. Die kleine Patientin wurde unverzüglich und überaus kompetent versorgt und noch um Mitternacht von Dr. Robert Vogt operiert (24 Stunden-Betrieb!). Gerade in so Situationen sind ich und meine Familie sehr froh, dass es ein wohnortnahes Landesspital gibt. Die wenigsten können sich vorstellen, dass mit einem schreienden oder blutenden Kind im Auto eine kurze Anfahrt von 6 Minuten Fahrtzeit von mir zu Hause ins Landesspital ein grosser Unterschied macht zu 23 (Spital Grabs), 36 (Kantonsspital Chur) oder gar 54 Minuten (Kinderspital St Gallen; Angaben aus Routenplaner).
Es ist auch gut zu wissen, dass sich das Landesspital einer hohen Qualität verschrieben hat. Auch wenn es in dieser Abstimmung nicht um die Existenz des Landesspitals geht, bekommt man in den Meinungsäusserungen ab und zu den Eindruck, dass es so sei. Mir ist es ein Anliegen, dass das Landesspital mit einem Neubau die Basis für eine weiterhin qualitativ hochstehende, wohnortnahe Versorgung legen kann. Jeder Franken Investition in das alte Gebäude stellt vor diesem Hintergrund eine Verschwendung dar. Damit eine Spitalversorgung für Jung und Alt in Liechtenstein weiterhin eine langfristige und gute Perspektive hat, stimme ich mit einem klaren Ja zum Neubau.

Claudia Näscher,
Bergstrasse 51, Triesen

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