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Leserbrief

«Es geht nur noch um die eigene Sache»

Jonas Benz, Schwarze Strasse 6, Eschen | 11. November 2019

Ich zitiere: «Politik ist die Summe der Mittel, die nötig sind, um zur Macht zu kommen und sich an der Macht zu halten und um von der Macht den nützlichsten Gebrauch zu machen. Politik bezeichnet die Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch verbindliche Entscheidungen. Sehr allgemein kann jegliche Einflussnahme, Gestaltung und Durchsetzung von Forderungen und Zielen in privaten oder öffentlichen Bereichen als Politik bezeichnet werden. Politik ist die Führung von Gemeinwesen auf der Basis von Machtbesitz. In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.» Diese Zitate bestätigen immer mehr, welchen Interessen die Politik nicht abgeneigt ist (mit wenigen Ausnahmen). Es geht nur noch um die eigene Sache, die Belange des Volkes interessieren nicht wirklich.
Bestes Beispiel die Zückerchen bezüglich der Krankenkassenprämien und wie sich die Parteien gegenseitig ausschlachten. Läppisch im Vergleich zu der Prämie, die z.B. Familie Schwendinger zu berappen hat und andere Familien. Prämien, welche von den meisten gar nie in Anspruch genommen werden. Die Krankenkassen sparen sich wie doof Milliarden an wie Kassensturz etc. bestätigen. Die Politik unternimmt nichts und unterstützt diese Lobby auch noch mit dem Hintergrund, man könnte zukünftige Wähler vergraulen. Nein, Politik an sich ist schon lange nicht mehr glaubwürdig und zielt nur der Eigeninteresse ab. Politik, für mich viel Geschwafel, nicht produktiv und käuflich. Zur Weltpolitik. Hier halte ich es mit Mark Twain. Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet. Ich komme immer mehr zum Schluss, dass der Mensch keine Daseinsberechtigung mehr auf Erden hat.

Jonas Benz,
Schwarze Strasse 6, Eschen

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