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Leserbrief

Was in der Bildung möglich ist, soll im Gesundheitswesen nicht möglich sein?

Die Unabhängigen (DU) | 31. Oktober 2019

Der Zusammenschluss der drei Fachhochschulen im Kanton St. Gallen komme in Reichweite, heisst es in den Zeitungen: Die Regierungen der beteiligten Kantone und des Fürstentums Liechtenstein hätten sich geeinigt …
Was im Bildungswesen möglich ist, soll mit der regionalen Einbettung unseres Spitals nicht möglich sein?
Wir wissen, dass wir im Bildungs- wie auch im Gesundheitswesen auf unsere Partner über dem Rhein vertrauen können.
Woher kommen solche stumpfsinnigen Aussagen wie: Wir brauchen Grabs nicht, Grabs braucht uns.
Wir haben immer auf regionale Zusammenarbeit gepocht und wir insistieren weiterhin: Es tut unserem Land nicht gut, ein neues Spital zu bauen, aber die Kooperation mit den Schweizer, notabene den St. Galler Partnern zu vernachlässigen.
«DUler verkaufen Liechtenstein» posaunte der VU-Fraktionssprecher hinaus. Und wie tönte es am Montagabend in der Diskussion: «D’Schwizr döt dena bruchn mir ned.»
Wer so daherredet, verkennt die Tatsache, dass die meisten Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner sich lieber in der Schweiz behandeln und pflegen lassen.
Noch haben wir freie Arzt- und Spitalwahl. Was passiert aber, wenn wir in der Kiesgrube am Rhein ein neues Spital bauen, aber keine Liechtensteiner wollen dorthin? Wird uns dann die Regierung sagen, wir haben ein neues Spital, du legst dich jetzt dort draussen am Rhein in ein Bett.
Zu viel spricht dagegen, Nein zum Spitalneubau.

Die Unabhängigen (DU)

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