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Leserbrief

Auf den Leim gegangen?

Kurt Alois Kind, Postfach 112, Eschen | 31. Oktober 2019

Darum stimme ich Nein:
Warum können wir den Spitalbetrug der Regierung nicht erkennen? Weil diese Regierung eines gut kann: uns, das Volk, an der Nase herumführen mit Werbung, die noch dazu mit unseren Steuergeldern bezahlt wird. Warum werden wir nie diese empathielosen, sprich herzlosen Akteure verstehen? Weil wir Menschen mit Herz sind und uns nicht vorstellen können, dass jemand so egoistisch handelt!
1. Warum führt man zwei Jahre einen Vernichtungskrieg gegen die Medicnova? Dafür keine Gespräche mit den Gemeindevorstehern, keine Suche nach Alternativen, nur fadenscheinige Ausreden und ein oberflächliches Hinhalten der Bevölkerung. Nun stehen wir kurz vor einer unseriösen Abstimmung, die durch jede Frage zeigt, dass die Antwort vorprogrammiert ist. Es kann doch nicht sein, dass wir der Regierung auf den Leim gehen und diese sich dann selbst beweihräuchern kann?
2. Warum wurde ein grosses Grundstück an der Zollstrasse in Schaan, das im Besitz des Landes ist, als ideales «Spital-Areal» nie in Erwägung gezogen?
3. Wie kann es sein, dass eine Landtagsabgeordnete nicht begriffen hat, dass Stiftungs- und Gemeindekassagelder nichts miteinander zu tun haben, und noch immer behauptet, dass Vaduz mit diesem «Stiftungsgeld» einen wichtigen Beitrag leistet.
4. Warum soll das Spital in Vaduz stehen, wenn Vaduz mit 700 Millionen auf der hohen Kante nicht im Voraus einen einzigen Franken zur Verfügung stellen will? Zehn Prozent dieses «Notgroschens», also 70 Millionen, wären fair und schmerzen Vaduz nicht!
5. Die Spitalbeauftragte des Kantons St. Gallen, Frau Hanselmann, wurde in die Wüste geschickt. Wann passiert das endlich mit unserem Spitalverwaltungsrat und Regierungsmitgliedern? Wir brauchen ein Konzept ohne Freunderlwirtschaft und Pseudo-Selbstbeglückern!
Ich habe das «Vaterland» gebeten, meine formulierte Abstimmungsumfrage mit drei Punkten dem Volk zu präsentieren. Aber nachdem diese Zeitung so viele spitalbezogene «Werbungsspenden» erhielt, hat sie keinen Mut mehr, meinen Vorschlag zur Standortfrage zu veröffentlichen. Da hätte das Volk die Chance und Möglichkeit, sich einen anderen Standort zu wünschen.
6. Ich rufe hiermit die Vorsteher der übrigen zehn Gemeinden auf, die Wahllokale aus Protest nicht zu öffnen, bis ein seriöser Standort und ein abgeklärtes Konzept mit den umliegenden Spitälern vorliegt. Ein prädestiniertes Gefängnisareal in Vaduz ist des Volkes nicht würdig!
Die Bevormundung des Volkes muss aufhören, darum ein Nein in die Abstimmungsurne!

Kurt Alois Kind, Postfach 112, Eschen

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