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Leserbrief

Vom Kuchenbacken und dem Landesspital

Dr. Gert Risch,Wingertgasse 32, Vaduz | 26. Oktober 2019

Wenn in einem Haushalt angezeigt wäre, Gästen einen Kuchen zu offerieren, dann bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Ich backe den Kuchen in Eigenregie oder ich kaufe ihn beim Bäcker. Wenn ich den Kuchen selber backe, dann selbstverständlich nur einen mit der gleichen Qualität wie ein gekaufter. Das Einzige, was ich möchte, sind zufriedene Gäste. Und jetzt die Gretchenfrage: Welcher Kuchen kostet den eigenen Haushalt mehr, der «gekaufte» oder der «selbstgebackene»?
Beim selbstgebackenen bleibt der Aufwand für die Eigenleistung in der eigenen Haushaltskasse. Im Gesundheitswesen ist es aufgrund des Einheit-Tarifs für die Kostenträger (Krankenkassen) so oder so gleich teuer. Bei der Haushaltskasse (Staat) kann aber die Eigenleistung in Abzug gebracht werden (Staatsquote, 40 bis 50 Prozent).
Dieser Zusammenhang muss im Nachbarland Schweiz niemandem erklärt werden. Bei jenen Politikern/Vordenkern, die das dort nicht begriffen haben, endete ihr Mandat postwendend.

Dr. Gert Risch,
Wingertgasse 32, Vaduz

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