Leserbrief

Spannungsfeld zwischen Politik und Unternehmern

Arnold MattPurtscher 7,Mauren | 21. Oktober 2019

Das Interview zum Buch von Wilfried Hoop im «Vaterland» habe ich mit Interesse durchgelesen und aufgesaugt … Dass gleich klar ist, ich will nicht Politiker grundsätzlich schlecht machen – ich habe bis auf Einzelfälle durchwegs gute Erfahrungen gemacht. Das setzt aber voraus, dass der Unternehmer oder eben der betroffene Wirtschaftsverband die Politik über die Tragweite der zu beschliessenden Gesetze und Verordnungen aufklären muss. Da 85 Prozent der liechtensteinischen Betriebe, Kleinbetriebe sind, die zwischen 1 und 7 Mitarbeiter beschäftigen, sind Überreglementierungen der Tod dieser Unternehmen. In 85 Prozent der Kleinunternehmer sind die Inhaber nicht nur Geschäftsführer, sondern auch Personalverantwortliche, Sachbearbeiter, Datenbeauftragte, Umweltbeauftragte, Sicherheitsbeauftragte, Einkäufer, Verkäufer, Marketingverantwortliche, Finanzchef, Verwaltungsrat und vor allem Mädchen für alles … Da wirken sich Gesetze und Verordnungen dermassen gravierend auf das Unternehmen aus, dass es jeden Tag eine Menge neue Energie braucht, sich durch diesen Dschungel durchzukämpfen um ja alles nach dem Willen des Gesetzgebers zu machen. Ich kann Wilfried Hoop nur beipflichten, wenn er nicht verstehen kann, warum sich Unternehmer nicht aktiver zur Wehr setzen!

Arnold Matt
Purtscher 7,Mauren

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