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Leserbrief

Sehr geehrter Landtagspräsident Albert Frick

Kurt Alois Kind,Postfach 112, Eschen | 26. September 2019

Aussergewöhnliche Situationen benötigen aussergewöhnliche Entscheidungen. Die Spitalabstimmung ist eine aussergewöhnliche Situation. Hier kann nicht nur hierarchisch von oben herab allein über den Finanzbeschluss abgestimmt werden. Das würde ein verzerrtes Bild der Stimmbürger abgeben, weil diejenigen, die ein Spital wollen, aber nicht akzeptieren, dass es beim Willeareal-Standort gebaut wird, nicht berücksichtigt würden. Das ist nicht demokratisch. So würden Stimmberechtigte ausgeschlossen! Darum ist diese Abstimmung eine Spezialsituation.
Sie haben einen Eid abgelegt, für alle im Volk demokratisch zu handeln. Es muss ganz klar sein, dass nicht allein über den Finanzbeschluss abgestimmt werden darf, sondern es muss die Spital-Standortfrage miteingeschlossen sein! Sonst wird wieder gemauschelt und bei Stimmenmehrheit vom Finanzbeschluss wieder gestritten, dass das Willeareal gemeint war. Das wäre wieder Betrug am Bürger! Somit muss das Volk ganz klar gefragt werden, wie es in den drei Punkten geschrieben ist. Dann ist Demokratie gewärleistet!
Darum bitte ich Sie, Herr Landtagspräsident Albert Frick, mit allen Parteien übereinzukommen, dass über diese drei Punkte bei der Volksabstimmung abgestimmt wird. Nachstehend der Text zur Abstimmung:
1. Ich will, dass ein neuer ruhiger Standort in einer anderen Gemeinde gesucht wird und ein neues Spital gebaut wird! Ich bin mit dem Verpflichtungskredit von 65,5 Millionen Franken einverstanden.
2. Ich will, dass kein neues Spital gebaut wird und ich bin mit dem Verpflichtungskredit nicht einverstanden.
3. Ich will, dass das Spital beim Willeareal gebaut wird. Ich bin mit dem Verpflichtungskredit von 65,5 Millionen Franken einverstanden.

Kurt Alois Kind,
Postfach 112, Eschen

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