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Leserbrief

Geht Liechtenstein unter?

Georg Kieber, Binzastrasse 6, Mauren | 21. September 2019

Ich respektiere Urs Kindles regelmässige Warnungen vor der Verdrängung des Christentums und seine subjektive Überzeugung, der kommunistische Antichrist komme in der Maske der Globalisierung daher. In glasklarer Konsequenz erwartet er entsprechend auch die «definitive Abschaffung Liechtensteins», sollte eine enge Mitarbeiterin des WEF-Gründers («eingefleischter Globalist») tatsächlich in unsere Regierung berufen werden. Wenn Urs Kindle überzeugt ist, dass der «Globalismus ein gefährlicher Wolf im Schafspelz» ist, übersieht er womöglich, dass das erfolgreichste und älteste globalisierte Unternehmen das Christentum ist. Sie gingen hinaus in alle Welt, nach Jerusalem, Afrika, Südamerika oder Asien und waren in den Methoden für die globale Ausbreitung ihrer Lehre nicht immer zimperlich. Dennoch sei es Urs Kindle zugestanden, sich für seinen wahren Katholizismus weiterhin einzusetzen und sich dem Christentum, dem Globalismus-Prototyp, wie ich, dennoch eng verbunden zu fühlen. Manchmal tut mir Urs Kindle in seiner Angst und Ohnmacht ein wenig leid, andererseits freue ich mich, dass eine offensichtlich gescheite junge Frau mit welt-offenen Erfahrungen in unsere Regierung berufen werden soll. Das wird eine Bereicherung sein.


Georg Kieber,
Binzastrasse 6, Mauren

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