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Leserbrief

Minister und Fäkalsprache

Markus Sprenger,Rheinau 16, Triesen | 7. September 2019

Zum Votum an der Landtagssitzung vom Mittwoch zum Thema Spitalneubau vom zuständigen Minister: «Es werde beim Landesspital keine Selbstverwirklichung von Architekten-Fürzen geben. Man habe aus den Mahnmalen Schulzentrum Mühleholz und dem Landtagsgebäude gelernt» Dazu nur so viel: Der Minister sollte hierbei erwähnen, dass beide thematisierten Entwürfe ausländische Fürze waren. Die liechtensteinischen Architekten haben frühzeitig über verschiedene Kanäle, auch über die LIA, vor diesen Blähungen gewarnt. Diesen wurde aber immer das Motiv des Neids und der Missgunst unterstellt und somit die Argumente ignoriert und niedergedrückt. Ich bitte Sie hiermit höflich um Klarstellung, dass die Fehler am Schulzentrum Mühleholz einem österreichischen und die Fehler des Landtagsgebäudes einem deutschen Furz entwichen sind und folglich nicht durch liechtensteinisches Architektenhirn zu verantworten sind. Vielmehr waren es liechtensteinisch-internationale Fach-Politiker-Jurys, die solche Entwürfe als Sieger erkoren und zur Ausführung empfohlen haben, also auch Sie als beerbender Politiker, auch Sie tragen eine Erblast, Sie werden ja auch fürstlich dafür entlohnt.
Herr Minister, wenn Sie keinen Respekt gegenüber liechtensteinischen Architekten haben, ist das Ihre Sache. Sie müssen aber erkennen, dass es liechtensteinische Architekten sind, die immer hier sind, wenn etwas schief geht und die Schäden beheben und nicht abhauen, nachdem der Meister das Werk publiziert und den Ruhm und das Honorar eingesteckt hat. Die liechtensteinischen Planer löffeln bis dato alle peinlichen internationalen Bau-Suppen aus, die auch verantwortliche Bau-Minister zu verantworten haben. Bitte ersparen Sie uns künftig die Fäkalsprache an Landtagen und bitte auch etwas mehr Respekt gegenüber einem Berufsstand, der für Qualität und Verantwortung gegenüber den Bauherren in Liechtenstein ausgebildet wurde und dementsprechend verantwortungsvoll tätig ist und qualifizierte Fachleute in Liechtenstein beschäftigt. Architekten nennen Politiker ja auch nicht grundlos in der Öffentlichkeit Idioten, die keine Ahnung haben und nur Luftblasen produzieren.

Markus Sprenger,
Rheinau 16, Triesen

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