Leserbrief

Grüss Gott Herr Gsteu

Max Heidegger, Unterfeld 28, Triesen | 30. August 2019

Zum «Volksblatt»-Bericht «Widerstand gegen geplanten Mobilfunkmast» vom 17. August:
Sie schreiben, dass die WHO die Grenzwerte vorgibt, Fakt ist doch, dass die von den Mobilfunkorganisationen gemachte und bezahlte ICNIRP die Werte vorgibt und verschiedene Organisationen und Regierungen diese Werte übernommen haben, dies im Wissen, dass es für die Gesundheit der Bevölkerung sehr gefährlich ist.
Die WHO hat sogar anlässlich einer Int. Tagung in Lyon am 31. Mai 2011 bestätigt, dass Mobilfunk möglicherweise «krebserregend» ist und hat die Mobilfunkstrahlung auf dieselbe Gefahrenstufe wie DDT (was in der Schweiz wegen der Giftigkeit verboten ist) gestellt.
Vor Jahren haben wir vom damaligen Verein VGM auf die Studie von Professor Leif Salford von der Lund Universität in Schweden hingewiesen. Es zeigte sich damals, dass sich durch die Bestrahlung an den Hirnen der Versuchstiere kristalline Ausbildungen bildeten und diese auch nachher nicht mehr weggingen. Prof. Salford warnte, dass das beim Menschen zu Alzheimer oder Demenz führen kann. Diesen Sommer war ein Artikel in unserer Zeitung, dass wir in Liechtenstein 600 demenzkranke Leute haben; was das für den Patienten und die Familie bedeutet, können Sie sich vorstellen.
Vor Jahren wurde in Österreich die sog. Reflex-Studie gemacht, die bewies, dass Mobilfunkstrahlung die DNA schädigt und die beteiligten Professoren warnten daher vor der Mobilfunkstrahlung. Natürlich hat die Lobby alles mobilisiert, um diese Studie als Fälschung hinzustellen – mit dem Resultat, dass bei der Wiederholung dieser Studie dieselben Resultate herauskamen. Die Professoren, die die Wiederholung der Studie durchgeführt haben, sagten auch, dass Krebs nur durch geschädigte DANN entstehen kann.
Wenn heute auch alle zuständigen Regierungsleute bei der 5G-Strahlung von «nicht gefährlich» reden, ist es doch ein Fakt, dass diese Strahlenart noch gefährlicher ist als die bisherige. Es gibt genügend warnende Stimmen von Wissenschaftlern, doch was man nicht hören will, hört man nicht – das ist unsere Politik!
Sehr positiv ist, dass die LKW den Ausbau der Glasfasertechnik vorantreiben, denn damit ist es möglich, grosse Mengen Signale bei höchster Geschwindigkeit zu schicken – und das ohne Strahlengefahr für die Gesundheit der Bevölkerung.

Max Heidegger, Unterfeld 28, Triesen

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