Leserbrief

Visionäre Würfe grosser Utopisten

Hans Mechnig, Tröxlegass 46, Schaan | 28. August 2019

Utopien, einen grossen Wurf, weite Perspektiven und Visionen fordert Robert Allgäuer von anderen in seinem Leserbrief im «Vaterland» vom 27. August. Sonst wird das nichts mit der Zukunft, meint er. Wie war das in der Vergangenheit? Beschränken wir uns – zur Beantwortung dieser Frage – auf die visionären Errungenschaften von drei der allgemein bekannteren Utopisten der jüngeren Vergangenheit. Josef Wissarionowitsch Stalin: ca. 20–30 Millionen Tote, Mao Zedong: ca. 50–80 Millionen Tote, Adolf Hitler ca. 60 Millionen Tote. Wem das nicht reicht, empfehle ich, sich weiter in die Thematik zu vertiefen. Ich habe es auf jeden Fall mit dem 2015 verstorbenen, früheren deutschen Bundeskanzler, Helmut Schmidt. «Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen», hat der einmal gemeint. Ein Ratschlag, durchaus im Interesse der Allgemeinheit, wie ich meine und dem ich eventuell anfügen würde: Begegnen Sie Visionären und Utopisten mit dem tiefsten Misstrauen, zu dem Sie fähig sind. Ausnahmslos, immer und überall!

Hans Mechnig,
Tröxlegass 46, Schaan

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter