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Leserbrief

Rosengarten ade

Christel Pangerl, Fehragass 24, Gamprin | 2. August 2019

Am «Fürstenfest» war der Besuch im Rosengarten für mich immer ein besonderes Erlebnis. Auch wenn oft ein Gedränge herrschte, gab es doch meist Gelegenheit für einen Schwatz mit unserem Fürsten. Nun muss sich der willige Besucher «Tickets» (Eintrittskarten) besorgen. Das finde ich grundsätzlich gut.
Leider wird bei der in allen Lebensbereichen fortschreitenden Digitalisierung vergessen, dass es auch weniger habile Einwohner gibt, z. B. Senioren. Viele von uns kommen damit einfach nicht klar und nicht immer ist Hilfe in nützlicher Frist zu bekommen. Wir gehen leer aus.
Sollte unsereiner dank Enkelin oder Beziehungen oder mithilfe des Tourismus-Büros doch eine Eintrittskarte ergattern, baut sich uns eine weitere Hürde vor dem Tor zum Rosengarten auf: lange Warteschlangen in der Hitze. Ich packe das nicht mehr und viele in meinem Alter auch nicht mehr. Ich bin enttäuscht und traurig, dass ich an einem Anlass, zu dem wir Landesbewohner eingeladen sind, nicht mehr teilnehmen kann, auch wenn man ab dem Schlössle mitfahren kann.
Immer mehr Menschen werden älter – aber niemand macht sich die Mühe, Dienstleistungen an diesen rasch wachsenden Bevölkerungsteil anzupassen. Wir gehen mehrfach leer aus.

Christel Pangerl, Fehragass 24, Gamprin

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