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Leserbrief

Berichterstattung in der Schweiz

Norman Meier, Rätikonstrasse 15, Vaduz | 20. Juli 2019

Das «Volksblatt» und das «Vaterland» berichteten am Samstag vom FBP-Landesvorstand, der am Vorabend in Gamprin tagte. Es scheint, auch an dieser Veranstaltung haben die Vertreter der FBP-Landtagsfraktion und der Regierung nicht mit, sondern über Aurelia Frick gesprochen. Ob sie überhaupt eingeladen wurde, konnte ich leider nicht eruieren. Erwähnt wurde, dass ihr Verhalten gegenüber der GPK und der Finanzkontrolle nicht akzeptierbar war und zum Vertrauensverlust führte.
Zufällig las ich in der Ausgabe vom 11. Juli 2019 in der «Weltwoche» unter dem Titel «Abrechnung im Fürstentum». Dort ist faktenbasiert nachzulesen, dass von den schweren Vorwürfen wenig bis nichts übrig bleibt. Zwei Fragen: Müssen wir sachliche Informationen zum Geschehen in unserem kleinen Land in der ausländischen Presse suchen? Sitzen Hass und Neid tatsächlich so tief, dass die Verfahrensmängel, die haltlosen Unterstellungen und Gesetzesverletzungen, welche im abgekarterten Spiel augenscheinlich und nachgewiesen vorliegen, in der Berichterstattung und in den Parteigremien nicht erwähnt werden dürfen und darum unter den Teppich gekehrt werden müssen?
In meinem ersten Leserbrief habe ich empfohlen, die damalige Aus­senministerin persönlich im Hohen Haus anzusprechen. Sie selbst ist nicht mehr dort. Als Zeugen des Dramas sind zurückgeblieben ein Schrank und Spiegel im vom Malermeister aufgefrischten Sekretariat und zwei leere Stühle. Jetzt empfehle ich, um dem befürchteten Stillstand vorzubeugen, ein gründliches Auf- und Ausräumen durch Neuwahlen in den zuständigen Gremien.

Norman Meier,
Rätikonstrasse 15, Vaduz

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