Leserbrief

Was soll «Das»?

Stefan Kemnitzer, Am Berg 3, Ruggell | 20. Juli 2019

Machen wir weiter mit den «Gedankenspielen» rund um dieses «Etwas» Politik. Wobei es vielleicht bei einigen Lesern so ankommen wird, dass meine Leserbriefe nur «Spielereien» sind. Und genau an diesem «Punkt» liegt das «Drama».
Ein Kommunikations-Psychologe würde dazu sagen, es geht um Wahrnehmung, Interpretation und Projektion. Die Menschen, die gerade mit der «Politik» hadern oder der Aussage des Erbprinzen zustimmen, dass «der Ruf der Politik leidet», die sehen eine grosse Diskrepanz zwischen dem, was sie selbst wahrnehmen und dem, was letztendlich «Politiker» behaupten, was gerade geschieht oder geschehen ist. Es ist dieses schon so oft strapazierte «Leben in unterschiedlichen Welten» oder einfach die Existenz von verschiedenen «Realitäten».
Deutlich sichtbar wird dieses «Phänomen» in der neu entflammten «Debatte» über den «Anstand» in der «Politik», in der die Akteure ihre «Realitäten» präsentieren. Und tatsächlich bewahrheitet sich dabei die «Unterstellung», dass es zu den «CEs» von Menschen gehört, die sich von der «Politik» «angezogen» fühlen, dass diese für sie ein «perfektes Mittel» darstellt, den eigenen Willen, die eigenen Vorstellungen zur Maxime zu machen und/oder anderen ihren Willen aufzwingen zu können. Natürlich abgesichert durch eine «wasserdichte» Gesetzgebung und verstärkt durch die «Überzeugung», so zumindest in der «Theorie» der Demokratie, zum Wohle «aller». Denn letztendlich haben diese «Alle» durch ihre Wahl diese Menschen in diese «Position» in der >Politk< gebracht.
Was für eine «perfekte Legitimation» für die «Freiheit» zu sagen, was und sich zu verhalten wie man will (?!) – und das erzeugt «Konfrontation», die wie gerade zu erleben bei nicht wenigen Menschen in «Frust» und/oder «Aggression» mündet.
In meiner «Realität» ist das was abläuft «glasklar». Es gibt nichts, was nicht vorhersehbar ist, deshalb auch keine «Enttäuschung» darüber, dass alles viel «besser», «anständiger» oder «zivilisierter» laufen könnte.
Mit dieser «Klarheit» ist mir «klar», dass «Klarheit» vielen Menschen unangenehm ist. Sie wollen nicht «klar sehen». Sie wollen die Dinge lieber «vertuschen», «rechtfertigen», schön reden» «verharmlosen».
Sie wollen weiter in ihren «Illusionen», «Interpretationen», «Projektionen» leben. In diesem Sinne: Fortsetzung folgt.

Stefan Kemnitzer,
Am Berg 3, Ruggell

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