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Leserbrief

Scheinpatriotentum Fricks?

Werner SchädlerSückastrasse 41, Triesenberg | 24. Juni 2019

Und da war da noch der Musterchrist Urs Kindle, der in seinem Leserbrief in ganz unchristlicher Manier perfide Seitenhiebe gegen Aurelia Frick, gegen die Vereinten Nationen und gegen die Europäische Union austeilte. Ich denke, bei der Ersten wird krampfhaft versucht, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Das Vorgehen Aurelia Fricks war sicherlich, wie sie ja bereits selber eingestand, nicht optimal. Zweck des von Urs Kindle so verteufelten UNO-Migrationspakts war eine geregelte, menschliche Behandlung von Migranten. Das wäre eigentlich auch Christenpflicht. UNO sowie EU akzeptieren unseren Zwergstaat Liechtenstein als souveränen Staat. UNO und EU setzen sich für den Frieden unter den Völkern ein. Die EU ermöglichte Liechtenstein den EWR-Beitritt unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Zollvertrages mit der Schweiz. Liechtenstein kann sich über diese beiden Organisationen wahrlich nicht beklagen, wird uns doch immer wieder viel Goodwill entgegengebracht. Könnte es nicht sein, dass solche Christenmenschen wie Urs Kindle als kurzsichtig, blind und rückgratlos empfunden werden können? Ich kann mich jedenfalls noch gut daran erinnern, dass uns in der Volksschule beim Religionsunterricht Jesus als überaus toleranter und friedliebender Mann erklärt wurde und nicht als einer, der nur versuchte sein Scherflein ins Trockene zu bringen (Stichwort Wünsche der Bürger Liechtensteins und nicht diejenigen von EU und UNO). Leute wie Urs Kindle bestätigen mich regelmässig darin, mich selber als Atheist zu bezeichnen.


Werner Schädler
Sückastrasse 41, Triesenberg

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