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Leserbrief

Funktionieren die Schmutzkampagnen immer gleich?

Sandra BaumannLandstrasse 387, Triesen | 24. Juni 2019

Ja, und es ist tröstlich, dass immer mehr Menschen dies durchschauen. Erinnern wir uns, als es vor einigen Monaten «ganz harmlos» anfing? Schamlos lästerte man über Regierungsrätin Aurelia Frick. Die Pelzjacke, Rolex-Uhr etc. ..., als ob dies alles ihr Leistungsausweis wäre? Ein Kavaliersdelikt? Wohl kaum. War dies schon ein Vorzeichen für den bevorstehenden Sturm? Einer neuerlichen Attacke? Mich befremdet es und es ängstigt mich, wie sich öffentliche Personen mit Vorbildfunktion gebärden. Wie sie bedenkenlos die Würde eines Menschens, die der Familienangehörigen, das Renomée einer Regierung und nicht zuletzt des Staates Liechtenstein in den Schmutz ziehen. Sind rhetorische Keulen Ersatz für den Scheiterhaufen, die Galgen und den Morgenstern? «Es ist traurig zu wissen, dass die Vorverurteilung, wilde Gerüchte und die Spekulationen manchen Menschen lieber sind als sachliche Klärung der Lage und friedvolles Miteinander.» Aber von wem stammen alle diese Gerüchte? Von Menschen, die besonders glaubwürdig sind? Jeder einigermassen mit Vernunft begabter Mensch wird kaum glauben, dass Regierungsrätin Frau Dr. Aurelia Frick alles, was sie in ihrem Leben erreicht hat, leichtsinnig aufs Spiel setzen würde? Auch schwer zu glauben, dass sie als Trägerin eines Amtes nicht vorab abgeklärt hat, was es sich mit dem Datenschutz an sich hat. Auch dies, wohl kaum. Viel mehr gibt mir zu denken, dass da ein ungleicher Kampf stattfindet. Das einige Personen, die selbst von ihren Bürgern abgeschmettert wurden, jetzt ein Haar in der Suppe suchen. Aber da gibt es noch eine Frage:
Cui bono? Wem dient es?

Sandra Baumann
Landstrasse 387, Triesen

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