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Leserbrief

Was haben Aurelia Frick, Adrian Hasler und Rahel Oehri- Malin gemeinsam?

Andrea Buchmann Kühnis, Schalunstrasse 9, Vaduz | 22. Juni 2019

Alle drei liessen sich während eines wichtigen Zeitpunktes kaum von Redenschreibern bzw. Fachpersonen beraten oder wandten die teils teuer für sie geschriebenen Zeilen kaum- oder wahrscheinlich nicht konsequent genug an.
Aurelia Fricks Rede beim Frauenstreikanlass wurde von unserer Regierungsrätin missbraucht, um ihre selbst verursachte, brisante Situation zu rechtfertigen. Ihre Worte drückten mich immer tiefer in den für den Anlass hingestellten Liegestuhl hinein. Sie waren absolut keinen Applaus wert und betrafen meiner Meinung nach unsere doch so wichtigen und diversen Frauenanliegen nicht. Schade, dass die verfasste Rede einer Schreiberin uns von Aurelia Frick vorenthalten wurde.
Unseres Regierungschefs unwürdige Bemerkung, «Aurelia muss die Hosen runterlassen», driftete neuerdings die Ernsthaftigkeit der von der Regierungsrätin geschwärzten Listen ins Beschämend-Groteske. Zudem: Wie viele unserer Steuergelder wurden denn für diesen Text von Adrian Hasler durch diese verbale Äusserung in den Papierkorb geworfen?
Um das Ganze musikalisch noch zu umrahmen, dürfen wir nun damit rechnen (müssen), dass unsere Kinder oder Enkelkinder sich in Zukunft mit einem zwar melodiös sehr gelungenen Jubiläumssong «herumschlagern», dessen Zeilen aber von Oberflächlichkeit und Unwissenheit über Land, Natur und Leute wahrhaftig stutzig machen. Schade, dass darin der Sinn fehlt und unsere Nachkommen unser Land auf diese Weise im Gehör behalten werden.
Die textuelle Gemeinsamkeit der drei ist aber an Unterhaltsamkeit kaum zu schlagen.
Tri-tra-trallallo, tri-tra-trallalo,
d’Darsteller, d’Schüttelreim un d’Musik sin ko,
S’ Jubiläums-Kasperlitheater isch endlig do!


Andrea Buchmann Kühnis, Schalunstrasse 9, Vaduz

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