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Leserbrief

An die Förster

Walter Bargetze, Poska 20, Triesen | 22. Juni 2019

Seit Wochen handelt ein grosses Thema in den Landeszeitungen von den Wildschäden in unseren Wäldern. Jetzt sollte sogar noch das «Todesgatter» ins Spiel kommen. Und die Gemeinde Schaan unterstützt es. Ist aber der Wald wirklich so krank oder befallen? Oder brauchen die Förster einfach zu viel Holz für die zahlreichen Hackschnitzelheizungen? Oder haben sie es verpasst, die vergangenen 20 Jahre den Wald aufzuforsten? So viele Geräusche von Motorsägen und schweren Maschinen wie heute habe ich all die Jahre nie gehört und gesehen. Nun fahren sie durch den Wald und zermalmen Neuwuchs. Quasi 40-Tönner ziehen grosse Schneisen durch den Wald und verdichten die Böden, sodass nie mehr ein Baum dort wachsen kann. Von dem allem reden unsere Förster nicht, nur immer vom Wild, das alles frisst. Sie sollten vielleicht auch nach eigenen Fehlern fragen.
Seit 20 Jahren unterstütze ich die Niedrigjagd in Triesen. Wenn man die Treibjagd organisiert, laufen wir mit 20 Treibern durch den Triesner Wald und scheuchen das Wild vor uns her, bis zum Jäger. Wir hören die Schüsse und sehen dann tote Tiere. Ich finde auch das schon brutal. Und jetzt wollen ein paar Leute noch ein Todesgatter am Berghang aufstellen. Falls es so weit kommt, fordere ich jeden Jäger auf, sich zu weigern zu schiessen.
Noch ein Dank an Frau Regierungsrätin Hasler. Sie hat Courage gezeigt und den Schildbürger-Abschussplan reduziert, vielen Dank.

Walter Bargetze, Poska 20, Triesen

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