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Leserbrief

Die Partei verliert, es schadet dem Land

Tobias Lausberg, Elbchaussee 161, 22605 Hamburg | 17. Juni 2019

Leider musste ich, wenn ich mir diese Aussenansicht erlauben darf, wieder feststellen, dass es wiedermal um die Person Aurelia Frick geht. Es werden dieselben Fehler wie in der deutschen Politik gemacht. Die etablierten Parteien sind die wahren Verlierer und somit die etablierten demokratischen Kräfte in einem Land. Soll es in Liechtenstein auch eine Mehrheit von Grünen, Linken und Rechtsaussen geben? Mit der Diskussion über eine «Berateraffäre», die es im Übrigen auch bei Frau Ministerin von der Leien in Deutschland gab, gewinnt man nichts, solange es keine persönliche Bereicherung oder ein juristisches Fehlverhalten gab, sollte man diese Diskussion nicht weiterführen, wenn es jedoch belegbar ein juristisches Fehlverhalten gab, sollte es einen Rücktritt geben. In Deutschland hat sich die Kanzlerin sofort hinter die Ministerin gestellt, da die Arbeitsleistung im Vordergrund steht und nicht persönliche Differenzen. Denn keine Stellungnahme von wichtigen Personen und Organen ist auch eine Stellungnahme. Der Ansatz von Aurelia Frick ist ja nicht falsch, eine grundlegende Veränderung in den etablierten Volksparteien umsetzen zu wollen, aber es kommt leider zu einem nicht wirklich gut abgepassten Zeitpunkt und die Kritiker werden sagen, die FBP und VU hatten ja lange genug Zeit, Veränderungen einzubringen, aber besser später als gar nicht.
Wenn es Personaldiskussionen bzw. Diskreditierungen gibt, sollten diese nicht öffentlich geführt werden, da verliert die Partei im Ganzen. Weiternoch, es schadet dem Land.

Tobias Lausberg,
Elbchaussee 161, 22605 Hamburg

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