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Leserbrief

Strombeschaffung in Liechtenstein

Liechtensteinische Kraftwerke (LKW) | 31. Mai 2019

Die Liechtensteinischen Kraftwerke sind als Grundversorger zuständig für die Beschaffung des Stroms. Liechtensteins Eigenproduktion ist aufgrund der Kleinheit begrenzt, der aktuelle Eigenversorgungsgrad liegt je nach Wasserverfügbarkeit und Sonneneinstrahlung zwischen 20 und 25 Prozent. Die restliche Energie wird am Strommarkt aus ausländischer Produktion zugekauft. Jeder Kunde, egal ob Haushalts- und Grosskunde, kann selbst wählen, was für ein Stromprodukt er möchte und entsprechend beschaffen die LKW die Energie. Die LKW sind daran interessiert, dass die Kunden möglichst auf erneuerbare Energien setzen und setzen sich seit vielen Jahren für erneuerbare Stromproduktion ein – die gesamte Eigenstromproduktion kommt aus erneuerbarer Energie. Als Stromlieferant muss aus Konkurrenzgründen die ganze Palette an Produkten angeboten werden. In Kampagnen propagieren die LKW die erneuerbaren Stromprodukte aber immer wieder und auf den Produktdatenblättern ist die Zusammensetzung der Stromprodukte transparent aufgezeigt. Die Entscheidung, ob ein erneuerbares Stromprodukt gewünscht wird oder nicht, liegt aber klar beim Kunden.
Gerald Marxer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der LKW: «In Liechtenstein gibt es gesetzlich keine Regelung, dass Strom aus nicht überprüfbarer Herkunft nicht verkauft werden darf. Als nachhaltig ausgerichtetes Unternehmen verzichten die LKW aber beim Zukauf ihres Stroms weitgehend auf nicht überprüfbare Energie, die meist aus Produktion von Kohlekraftwerken besteht. Die LKW setzen freiwillig auf zertifizierte Kernenergie, die momentan den kleinsten CO2 Fussabdruck hat.»

Liechtensteinische Kraftwerke (LKW)

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