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Leserbrief

Stellungnahme zum «Vaterland»-Artikel vom 15. Mai

Vorstand der Bürger- genossenschaft Balzers | 16. Mai 2019

Im Herbst 2017 hat die Swissgrid AG der Bürgergenossenschaft Balzers Verträge für Durchleitungsrechte zur Unterschrift zugestellt. Diese betrafen drei Grundstücke auf Schweizer Territorium, welche der Bürgergenossenschaft gehören. In der Folge haben wir die Gemeinde angefragt, wie wir in dieser Angelegenheit vorgehen sollen. Die Gemeinde hat entsprechende Abklärungen vorgenommen und der Bürgergenossenschaft anschliessend mitgeteilt, dass auf Schweizer Hoheitsgebiet eine Vertragsverweigerung praktisch nicht möglich ist und die Verträge grundsätzlich unterschrieben werden können. In der Schweiz können Bodenbesitzer enteignet werden, wenn bei einem Bauvorhaben ein übergeordnetes öffentliches Interesse vorliegt. Als Vorstand der Bürgergenossenschaft ist es uns wichtig, dass solche Entscheide in Absprache mit der Gemeinde erfolgen. Die Behauptung im «Vaterland»-Artikel, dass die Verträge «still und heimlich» unterzeichnet wurden, «ohne … den gewählten Gemeinderat darüber zu informieren», ist für uns nicht nachvollziehbar, weil die politische Gemeinde Kenntnis davon hatte und sie selbst eine Verweigerung als nicht angebracht betrachtete. Wir weisen an dieser Stelle mit Nachdruck darauf hin, dass die erwähnten Verträge nur Schweizer Hoheitsgebiet betreffen und nichts mit einer Leitungsverlegung auf Balzner Boden zu tun haben.

Vorstand der Bürger- genossenschaft Balzers

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