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Leserbrief

Antwort an Fabian Nägele und Valentin Ritter

Tarik Hoch,Grüschaweg 11, Triesenberg | 24. April 2019

Ist es nicht geradezu eine Unverschämtheit, wenn fremdfinanzierte Schüler ihrer Elterngeneration vorwerfen, sie würden die Erde aufgrund eines rücksichtslosen Verhaltens und ohne Zukunftsbewusstsein in einem desolaten Zustand hinterlassen? Dass Klimafanatiker ihre Gegner in eine Idiotenecke abschieben wollen, ist doch entlarvend, denn dies zeigt die Verlegenheit und die Verzweiflung, da sie den Leuten falsche Unterstellungen machen müssen. Eine derart indoktrinierte Jugend, die nur das propagandierte grüne Klimageschwätz aus den Massenmedien kennt und für Ziele missbraucht wird, die ihren eigenen Interessen zuwiderlaufen, wird später viel zahlen und sich dabei ins Mittelalter zurückentwickeln. «Es gibt bezüglich der langfristigen Trends oder was diese verursacht, keinen Konsens. Wir sind weder in der Lage, den Klimawandel guten Gewissens dem CO2 zuzuschreiben, noch können wir Prognosen machen, wie das Klima in Zukunft sein wird. Fakt ist also: Die Erderwärmung hat aller Wahrscheinlichkeit nach nichts mit den Treibhausgasen zu tun.» (Professor Lindzen, ein Ex-Mitarbeiter des UN-Weltklimarats). Dies ist nur eine von vielen namhaften Gegenstimmen zur offiziellen Klimawandel-Theorie. Mit rund 20 Mrd. Tonnen sind China, die USA, Indien und Russland die grössten CO2-Produzenten. Diese CO2-Weltmächte denken keine Sekunde daran, ihre Emissionen zu senken. Der CO2-Ausstoss der Schweiz beläuft sich auf 3,6 Mio. Tonnen, ein Zehntausendstel und damit ein menschlicher Furz des weltweiten Ausstosses. Das Argument, Liechtenstein und die Schweiz können mit gutem Beispiel vorangehen, ist somit anzuzweifeln. Die übergrosse Anzahl von Klimafanatikern wäre drastisch zu verringern und vielleicht sogar fast gegen Null zu fahren, wenn alle diese Menschen für ihre Forderungen selbst zahlen müssten. Alle diese Personen leben den sozialistischen Gedanken, indem die Gesamtheit ihrer Forderungen und deren Umsetzungen in einer gnadenlosen Selbstverständlichkeit die Allgemeinheit finanzieren muss. Nimmt man diesen Fanatikern den persönlichen Wohlstand weg sowie alles, was das Leben angenehm gestaltet, und schon wären für viele die Klimawünsche nur noch Makulatur. Solange die Allgemeinheit alles ausbaden und bezahlen muss, soll es selbstverständlich nur noch E-Autos, Windkraft- und Solaranlagen geben. So die Denke aller Klimafanatiker. Doch fremdfinanzierte Schüler wie Herr Nägele meinen also zu wissen, dass die meisten Bürger dazu bereit sind, für vermeintlichen «Klimaschutz» tief in die Tasche zu greifen und ihre Freiheit einzugrenzen. Wohl einfach ein Phänomen einer wohlstandsgesättigten Gesellschaft.

Tarik Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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