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Leserbrief

Antwort auf «Appell an Klimaskeptiker!»

Tarik Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg | 18. April 2019

In seinem Leserbrief vom 15. April «Volksblatt» (Seite 10) scheint Fabian Nägele der Indoktrination zu unterliegen, abweichende Meinungen verbieten oder zensieren zu wollen. Niemand bestreitet den Klimawandel, dies wäre Unsinn, denn das Klima hat sich im Lauf der Geschichte immer schon geändert. Hoch bestritten aber ist das politische Instrumentarium, nämlich die rot-grüne Klimadiktatur. Lieber Herr Nägele, Sie schreiben von «Massnahmen», welche vorgenommen werden müssen, die Vorteile mit sich bringen. Meinen Sie also sozialistische Zwangsbeglückungsmassnahmen von Verboten und massiven Besteuerungen? Bereits Karl Marx hatte schon im Jahr 1867 versucht, einen Zusammenhang zwischen dem kapitalistischen Wirtschaftssystem und einer «Zerstörung» der Umwelt zu konstruieren. Glaubt man also wirklich, mittels Eliminierung von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung die Menschheit vor einem angeblichen Hitzetod retten zu können? Es ist doch bezeichnend, dass viele sogenannte Klimaaktivisten die Verantwortung für umweltfreundliches Handeln fortan nicht mehr dem Einzelnen zugestehen möchten, sondern dem Staat und der Politik übertragen wollen. Bei der deutschen Energiewende sieht man, was geschieht, wenn politische Demagogie überhandnimmt. Man riskiert, die Wirtschaft eines ganzen Landes zu schädigen – zum Nachteil vor allem der Wenigverdienenden, und zwar, wie vorauszusehen ist, ohne irgendwelche nennenswerte Auswirkung auf das Weltklima. Energiewende mit einem Null-CO2-Ziel bis 2030 soll also helfen, die Welt zu retten? Wohl eher wird ein Land durch eine solche wahnwitzige Idee zurück ins Mittelalter befördert. Es ist wichtig, für den Umweltschutz zu kämpfen, um den Lebensbereich von Menschen, Tieren und Pflanzen zu schützen. In Tat und Wahrheit lenkt der vermeintliche Klimaschutz von echten Umweltproblemen und wirklichen Gefahren wie die Abholzung des Regenwaldes, exzessive Urbanisierung und echte Schadstoffemissionen ab, die damit aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. In der Klimadiskussion gibt es viele Unabwägbarkeiten und Spekulationen. Es ist eine Tatsache, dass wir mit einem Null-CO2-Ziel bis 2030 den Stecker ziehen. Sämtliche Autos mit Verbrennungsmotoren nicht mehr zulassen zu wollen, ist totalitärer Wahnsinn. Massive Jobverluste gehen mit der E-Auto-Produktion einher, die wesentlich weniger Personal erfordert. Erst vergangene Woche demonstrierten Tausende Beschäftigte wie etwa bei Bosch für den Erhalt ihrer Jobs. Es empfiehlt sich also, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht von Menschen, die an einer schweren Form von Autismus leiden, in Panik versetzen zu lassen.

Tarik Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg

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