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Leserbrief

«Statistische Rechnungen nützen nichts»

Susanne Ospelt,Rüfenstrasse 5, Schaanwald | 13. April 2019

Dass die Grundversicherung der Krankenkasse gesunken ist, kann ja sein. Die meisten haben noch die Diversa, Natura und Unfall versichert. Da es bei vielen wichtig ist, dass sie gewisse Zusatzversicherungen brauchen. Ohne die müssten sie verdammt viel selbst bezahlen. Was ist, wenn ich keine Zusatzversicherung habe und Medikamente oder ärztliche Leistungen brauche, die nicht in der OKP dabei sind? Wer bezahlt das? Bei mir z. B. meint meine Krankenkasse, dass ich ja nichts bei meinem Vertrag ändern soll. Denn das käme mich sehr teuer. Da können Sie, Herr Pedrazzini, mir 100 Mal sagen, dass die Grundversicherung gesunken ist. Jetzt soll mir doch jemand sagen, dass man damit am öffentlichen Leben teilnehmen kann. Wenn ein Rentner wegen der Krankenkasse zum Sozialamt gehen muss, wird ihm zuerst das Existenzminimum berechnet. Und da wird nur die Grundversicherung mit berechnet. Das nützt nichts, wenn man noch Zusatzversicherung dabei hat, die auch viele brauchen. Herr Pedrazzini, um die Rechnungen zu bezahlen und zu leben, nützen die ganzen statistischen Rechnungen nichts. Ob jetzt der Landesindex stehen bleibt, ist mir egal. Denn ich muss im Laden bar bezahlen. Sie haben auch Pflichten. Haben Sie mal ihr soziapolitisches Leitbild gelesen. Da ist für Sie noch sehr viel zu tun. Wir Bürger können uns nicht an die Statistik halten, wir müssen mit dem auskommen, was sich tatsächlich im Portemonnaie befindet.

Susanne Ospelt,
Rüfenstrasse 5, Schaanwald

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